Was glauben Christen?

Da das Christentum die größte Religion der Welt ist, haben die meisten Menschen schon einmal davon gehört. Vielleicht hast du christliche Freunde oder Kollegen oder bist neugierig geworden, als du von bestimmten christliche Glaubensvorstellungen gelesen hast. Dieser Artikel fasst zusammen, worum es im Christentum geht. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, durchsuche einfach unsere Artikel nach Themen oder suche nach einer bestimmten Frage.

Gott

Die Grundlage des Christentums ist unser Glaube an Gott. Er ist das höchste göttliche Wesen, möchte aber eine persönliche Beziehung zu den Menschen haben. Diese Beziehung zu Gott ist der Schlüssel zum christlichen Glauben.

  • Das Christentum ist monotheistisch, was bedeutet, dass es nur einen Gott gibt. Doch dieser eine Gott existiert in drei Personen: dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wir nennen dies „Dreieinigkeit“.
  • Gott ist ewig, was bedeutet, dass er durch Zeit nicht begrenzt ist. Er ist immer gewesen und wird immer derselbe bleiben.
  • Gott ist der Schöpfer des Universums und jedes einzelnen Menschen. Das gibt Ihm das Recht, unser Herr zu sein.
  • Gott ist heilig und gerecht. Er ist absolut gut.
  • Gott ist allmächtig und allwissend, was bedeutet, dass er alles weiß und die Macht hat, alles zu tun, was er will.
  • Gott ist voller Liebe und lädt die Menschen ein, seine Kinder zu werden.

Sünde

Es gibt ein großes Problem, das unsere Beziehung zu Gott stört. Die Bibel nennt es „Sünde“. Sünde bedeutet im Grunde, dass wir Menschen Gott nicht als unseren Herrn akzeptieren. Wir möchten lieber unseren eigenen Weg gehen und Ihm ungehorsam sein. Dieses Problem begann damit, dass das erste Menschenpaar den Lügen des Feindes Gottes glaubte und dessen Vorschlag folgte, Gott nicht zu gehorchen. Seitdem werden alle Menschen mit einem verdorbenen Herzen geboren und sind nicht einmal in der Lage, Gott richtig zu lieben und zu ehren. Die Sünde hat auch die Schöpfung entstellt, und wir sehen täglich die Folgen: Krankheit, Hass, Armut und sogar den Tod.

Erlösung

Trotz der Schwere der Sünde ist unsere Situation nicht hoffnungslos. „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Johannes 3,16) Der Herr hat eine Möglichkeit geschaffen, um wieder mit Ihm ins Reine zu kommen. Gott der Sohn hat den Preis für die menschliche Sünde selbst bezahlt! Alles, was wir tun müssen, ist, sein Angebot der Vergebung und seine Herrschaft über unser Leben anzunehmen. Der Glaube an Jesus Christus als unseren Erlöser rettet uns von der Strafe der Sünde und stellt unsere Beziehung zu Gott wieder her. Statt ewigen Tod erhalten wir ewiges Leben.

Jesus Christus

Um den Preis für die menschliche Sünde zu zahlen, nahm Gott der Sohn menschliche Gestalt an. Er wurde als menschliches Kind geboren, wuchs in einer normalen Familie auf und begann im Alter von 30 Jahren zu predigen. Sein Name war Jesus, was „Gott rettet“ bedeutet. Jesu Mutter Maria war eine ganz normale Frau, doch sein Vater war… Gott! Wie ein Engel zu Maria sagte: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird sich an dir zeigen. Darum wird dieses Kind auch heilig sein und Sohn Gottes genannt werden.“

Während seines Dienstes auf der Erde verkündete Jesus die gute Nachricht von Gottes Vergebung. Seine Botschaft wurde von Zeichen und Wundern begleitet, die von seiner übernatürlichen Macht zeugten. Doch die religiösen Führer akzeptierten seine Ansprüche nicht. Sie lehnten ihn ab und planten sogar seinen Tod.

Als Jesus etwa 33 Jahre alt war, wurde er gekreuzigt. Dies war der schrecklichste Moment der Menschheitsgeschichte, aber dennoch Teil von Gottes Plan. Er wurde Jahrhunderte zuvor angekündigt: „Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.“ (1. Korinther 15,3) Jesu Tod war ein Sühnetod, was bedeutet, dass Er nicht für seine eigenen Sünden starb (Er hat nie eine Sünde begangen), sondern für die Sünden aller, die an Ihn glauben.
Der Tod Jesu war nicht das Ende der Geschichte. Nach drei Tagen ist er aus dem Grab auferstanden! Er erschien seinen Jüngern bei verschiedenen Gelegenheiten und kehrte dann zu seinem Vater im Himmel zurück. Dort bleibt er bis zum Ende der Welt, wenn er wiederkommen wird, um die Menschheit zu richten und eine neue, perfekte Welt für seine Kinder zu erschaffen.

Heiliger Geist

Der Heilige Geist ist — neben Gott dem Vater und Gott dem Sohn — die dritte Person der Dreieinigkeit. Er war an der Erschaffung der Welt beteiligt, aber auch an der Neuschöpfung der Menschen. Wenn jemand zum Glauben kommt, wird er oder sie verwandelt und erneuert. Dieser Vorgang wird „Wiedergeburt“ genannt und wird durch den Heiligen Geist bewirkt. Er wohnt in den Gläubigen und verwandelt sie in Menschen nach dem Herzen Gottes. Er leitet und beschützt auch die Gemeinde und rüstet uns für die Aufgaben aus, die Gott für uns vorbereitet hat (Epheser 2,10).

Ewiges Leben

Die Bibel macht deutlich, dass diese Welt nur vorübergehend besteht. Sie wird vergehen, und Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. In dieser neuen Welt wird es keine Sünde und keinen Tod mehr geben. Nur Menschen, die Gottes Angebot der Vergebung angenommen haben und damit von der Sünde gereinigt wurden, werden dort für immer in Gottes Gegenwart leben dürfen. Wer Gott ablehnt, wird ausgestoßen und muss mit ewiger Strafe rechnen. Es ist also buchstäblich von existenzieller Bedeutung, Gott zu kennen und sich ihm hinzugeben.

Bibel

Die Bibel ist für den christlichen Glauben sehr wichtig. Sie ist die Botschaft Gottes an uns, die von menschlichen Autoren niedergeschrieben und über die Jahrhunderte weitergegeben wurde. Sie lehrt uns alles, was wir über Gott und über das Leben als Christ wissen müssen.

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