Wie können wir den Armen helfen?

Die Schutzbedürftigen und Schwachen in der Gesellschaft waren schon immer Gottes Priorität. Die Bibel gibt uns Gottes klare Anweisungen, wie wir den Armen helfen können. Zu den Armen gehören nicht nur diejenigen, die nur wenige Mittel haben, um für sich selbst zu sorgen, sondern alle, die, aus welchen Gründen auch immer, Schwierigkeiten haben, in der Gesellschaft zurechtzukommen. Das Gesetz des Mose legt großen Wert darauf, wie man sich um Witwen, Waisen, Arme und Fremde kümmert. Und das Auftreten Jesu in den Evangelien zeigt auch, wie diese Grundsätze im Reich Gottes angewendet werden. Einige spezifische Details mögen für unsere Kultur oder Zeit nicht mehr gelten, aber die Grundsätze bleiben dieselben.

Beute keine Menschen in Not aus

  • „Wenn du meinem Volk, dem Armen bei dir, Geld leihst, so sollst du ihm nicht sein wie ein Gläubiger; ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen“ – 2. Mose 22,24 ELB. 
  • „Du sollst das Recht deines Armen nicht beugen in seinem Rechtsstreit. Von der Sache der Lüge sollst du dich fernhalten; und den Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht töten, denn ich werde den Gottlosen nicht rechtfertigen“ – 2. Mose 23,6-7 ELB. 
  • „Beraube nicht den Armen, weil er arm ist,
    und zertritt nicht den Elenden im Tor.
    Denn der HERR wird ihre Rechtssache führen,
    und ihre Räuber des Lebens berauben.“ – Sprüche 22, 22-23 ELB

Sei gastfreundlich

  • „Und den Fremden sollst du nicht bedrängen und ihn nicht bedrücken, denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen.“ – 2. Mose 22,20 (vgl. 23,9) ELB. 
  • „Keine Witwe und Waise sollt ihr bedrücken.“ – 2. Mose 22,21 ELB. 
  • „Und wenn dein Bruder verarmt und seine Hand bei dir wankend wird, so sollst du ihn unterstützen; wie der Fremde und der Beisasse soll er bei dir leben. Du sollst nicht Zins und Wucher von ihm nehmen und sollst dich fürchten vor deinem Gott, damit dein Bruder bei dir lebe. Dein Geld sollst du ihm nicht um Zins geben und deine Nahrungsmittel nicht um Wucher geben.“ – 3. Mose 25,35-37. 

Sei großzügig mit dem, was du besitzt

  • „Am Ende von drei Jahren sollst du allen Zehnten deines Ertrages in jenem Jahr aussondern und ihn in deinen Toren niederlegen; und der Levit – denn er hat kein Teil noch Erbe mit dir – und der Fremde und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind, sollen kommen und essen und sich sättigen; damit der HERR, dein Gott, dich segne in allem Werk deiner Hand, das du tust.“ – 5. Mose 14,28-29 ELB. 
  • „Wohl dem Mann, der gnädig ist und leiht!
    Er wird seine Sachen durchführen im Gericht
    …
    Er streut aus, gibt den Armen;
    seine Gerechtigkeit besteht ewiglich“ – Psalm 112, 5,9 ELB. 
  • Lies zum Beispiel die Geschichte von Rut, wie Boas das Gesetz anwendet und sich um die arme Witwe Naomi und die Fremde Rut kümmert. 

Die Anweisungen, sich um die Armen zu kümmern, setzen sich im Neuen Testament fort. In Matthäus 25,35-40 ELB lesen wir zum Beispiel ein Gleichnis, in dem Gott das Handeln der Menschen lobt: „… denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen, ich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken… ich war Fremder, und ihr nahmt mich auf; nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir. …Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan..“

Die wichtigsten Möglichkeiten, Hilfe zu leisten

Sechs der traditionellen sieben Werke der Barmherzigkeit beruhen auf den oben genannten Texten:

  1. Den Hungrigen zu essen geben 
  2. Den Durstigen zu trinken geben 
  3. Die Nackten bekleiden
  4. Den Fremden Obdach gewähren 
  5. Die Kranken pflegen
  6. Die Gefangenen besuchen 
  7. Die Toten beerdigen (Tobit 1,17) 

Es ist klar, dass Gott uns auf unterschiedliche Weise dazu aufruft, uns um die Armen zu kümmern. Wenn wir die Bedürftigen lieben, zeigen wir damit unsere Liebe zu Christus.

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Wie können wir den Armen helfen?

Die Schutzbedürftigen und Schwachen in der Gesellschaft waren schon immer Gottes Priorität. Die Bibel gibt uns Gottes klare Anweisungen, wie wir den Armen helfen können. Zu den Armen gehören nicht nur diejenigen, die nur wenige Mittel haben, um für sich selbst zu sorgen, sondern alle, die, aus welchen Gründen auch immer, Schwierigkeiten haben, in der Gesellschaft zurechtzukommen. Das Gesetz des Mose legt großen Wert darauf, wie man sich um Witwen, Waisen, Arme und Fremde kümmert. Und das Auftreten Jesu in den Evangelien zeigt auch, wie diese Grundsätze im Reich Gottes angewendet werden. Einige spezifische Details mögen für unsere Kultur oder Zeit nicht mehr gelten, aber die Grundsätze bleiben dieselben.

Beute keine Menschen in Not aus

  • „Wenn du meinem Volk, dem Armen bei dir, Geld leihst, so sollst du ihm nicht sein wie ein Gläubiger; ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen“ – 2. Mose 22,24 ELB. 
  • „Du sollst das Recht deines Armen nicht beugen in seinem Rechtsstreit. Von der Sache der Lüge sollst du dich fernhalten; und den Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht töten, denn ich werde den Gottlosen nicht rechtfertigen“ – 2. Mose 23,6-7 ELB. 
  • „Beraube nicht den Armen, weil er arm ist,
    und zertritt nicht den Elenden im Tor.
    Denn der HERR wird ihre Rechtssache führen,
    und ihre Räuber des Lebens berauben.“ – Sprüche 22, 22-23 ELB

Sei gastfreundlich

  • „Und den Fremden sollst du nicht bedrängen und ihn nicht bedrücken, denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen.“ – 2. Mose 22,20 (vgl. 23,9) ELB. 
  • „Keine Witwe und Waise sollt ihr bedrücken.“ – 2. Mose 22,21 ELB. 
  • „Und wenn dein Bruder verarmt und seine Hand bei dir wankend wird, so sollst du ihn unterstützen; wie der Fremde und der Beisasse soll er bei dir leben. Du sollst nicht Zins und Wucher von ihm nehmen und sollst dich fürchten vor deinem Gott, damit dein Bruder bei dir lebe. Dein Geld sollst du ihm nicht um Zins geben und deine Nahrungsmittel nicht um Wucher geben.“ – 3. Mose 25,35-37. 

Sei großzügig mit dem, was du besitzt

  • „Am Ende von drei Jahren sollst du allen Zehnten deines Ertrages in jenem Jahr aussondern und ihn in deinen Toren niederlegen; und der Levit – denn er hat kein Teil noch Erbe mit dir – und der Fremde und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind, sollen kommen und essen und sich sättigen; damit der HERR, dein Gott, dich segne in allem Werk deiner Hand, das du tust.“ – 5. Mose 14,28-29 ELB. 
  • „Wohl dem Mann, der gnädig ist und leiht!
    Er wird seine Sachen durchführen im Gericht
    …
    Er streut aus, gibt den Armen;
    seine Gerechtigkeit besteht ewiglich“ – Psalm 112, 5,9 ELB. 
  • Lies zum Beispiel die Geschichte von Rut, wie Boas das Gesetz anwendet und sich um die arme Witwe Naomi und die Fremde Rut kümmert. 

Die Anweisungen, sich um die Armen zu kümmern, setzen sich im Neuen Testament fort. In Matthäus 25,35-40 ELB lesen wir zum Beispiel ein Gleichnis, in dem Gott das Handeln der Menschen lobt: „… denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen, ich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken… ich war Fremder, und ihr nahmt mich auf; nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir. …Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan..“

Die wichtigsten Möglichkeiten, Hilfe zu leisten

Sechs der traditionellen sieben Werke der Barmherzigkeit beruhen auf den oben genannten Texten:

  1. Den Hungrigen zu essen geben 
  2. Den Durstigen zu trinken geben 
  3. Die Nackten bekleiden
  4. Den Fremden Obdach gewähren 
  5. Die Kranken pflegen
  6. Die Gefangenen besuchen 
  7. Die Toten beerdigen (Tobit 1,17) 

Es ist klar, dass Gott uns auf unterschiedliche Weise dazu aufruft, uns um die Armen zu kümmern. Wenn wir die Bedürftigen lieben, zeigen wir damit unsere Liebe zu Christus.

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