Wie komme ich zur Bekehrung?

(Die Zitate stammen aus der Elberfelder Bibel)

Die Bibel macht deutlich, dass jeder Mensch an Gott glauben und sich zu ihm bekehren muss. Was dies genau bedeutet, wird in unseren Artikeln „Was ist Glaube?“ und „Was ist Bekehrung?“ erläutert.

Die Frage „Wie komme ich zur Bekehrung?“ ist jedoch nicht nur theoretischer Natur. Sie hat auch eine persönliche, seelsorgerische Seite. Seit Jahrhunderten fragen sich Menschen verzweifelt: „Kann ich mich überhaupt bekehren? Woher weiß ich, ob ich wirklich bekehrt bin?“ Diese Fragen hindern sie daran, Gottes Geschenk der Vergebung vertrauensvoll anzunehmen.

Eine herzliche Ermutigung

Der englische Prediger Charles Spurgeon (1834-1892) sah, wie Menschen damit zu kämpfen hatten. Er versuchte ihnen zu helfen, indem er ihnen die Bibel klar erklärte. Das tat er unter anderem in einer Predigt mit dem Titel „Pleading and Encouragement” (Flehen und Ermutigung), die er am 17. August 1884 hielt. Eine vereinfachte Zusammenfassung dieser Predigt lautet:

Die Sünde macht uns blind dafür, wer Gott wirklich ist. Jesus sagte: „Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ (Matthäus 5,8) Aber wer Gott nicht kennt, füllt selbst aus, wie er ist – oft auf falsche Weise. Sie glauben zum Beispiel, dass Gott streng und hart ist, während er doch voller Gnade und Liebe ist.

Manche Menschen glauben sogar, dass Beten sinnlos ist, weil Gott ihre Gebete ohnehin nicht hören würde. Sie glauben, dass Gott sich nicht um schuldige Menschen kümmert, dass er so viel von ihnen verlangt, dass sie ihm niemals gefallen können. Sie glauben, dass Gott gegen sie ist, während er in Wirklichkeit ihr Retter sein möchte.

Diese falschen Ansichten über Gott halten Menschen davon ab, sich ihm zuzuwenden. Sie werden verzweifelt und leben deshalb weiter in ihren Sünden, weil sie glauben, dass es für sie keine Hoffnung und keine Vergebung gibt. Aber diese Gedanken stammen nicht von Gott – sie sind Lügen Satans, die dazu dienen, Menschen in der Finsternis zu halten.

Die Wahrheit ist: Gott ist Liebe. Er ist geduldig, voller Mitgefühl und möchte gern vergeben. Warum solltest du dich also von ihm abwenden? Warum solltest du denken, dass du nicht willkommen bist? Gott sehnt sich danach, dir Gnade zu erweisen. Seine Liebe ist treu, unendlich und unerschöpflich. Wer ist wie er? Wer vergibt wie Gott?

…

Deshalb erzähle ich dir offen und ehrlich von dem guten Gott, dem ich diene. Ich flehe dich an: Glaube nicht länger, dass Gott dein Feind ist. Wenn du deine Sünden spürst, aber nicht wagst zu glauben, dass er dir vergeben will – dann schau noch einmal zu Ihm auf. Lerne Ihn kennen, wie er wirklich ist.

Die Bibel sagt: „Auf dich vertrauen, die deinen Namen kennen………“ (Psalm 9,11) Möge der Heilige Geist deine Augen öffnen, damit du Gott so siehst, wie er wirklich ist.

Glaube und Gehorsam

Bekehrung ist eng mit Glauben verbunden. Jesus ruft die Menschen beispielsweise auf: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ (Markus 1,15) Und in Apostelgeschichte 11,21 lesen wir: „….. eine große Zahl, die gläubig wurde, bekehrte sich zum Herrn.“ (Apostelgeschichte 11,21)

Bekehrung hat auch alles mit Gehorsam zu tun. Das wird in 5. Mose 30,9-10 sehr deutlich zum Ausdruck gebracht: „Und der HERR, dein Gott, wird dir Überfluss geben bei allem Werk deiner Hand, an der Frucht deines Leibes und an der Frucht deines Viehs und an der Frucht deines Landes, zur Wohlfahrt; denn der HERR wird sich wieder über dich freuen zum Guten, so wie er sich über deine Väter gefreut hat: wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst, um seine Gebote und seine Satzungen zu beobachten, die in diesem Buch des Gesetzes geschrieben sind, wenn du umkehrst zu dem HERRN, deinem Gott, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele.“

Ich glaube, dass viele Schwierigkeiten und Einwände im Zusammenhang mit der Bekehrung auf diese beiden Punkte zurückzuführen sind. 

  • Viele Menschen finden es schwierig, gehorsam zu sein. Sie sind nicht bereit zuzugeben, dass sie sündig sind und sich auf dem falschen Weg befinden. Außerdem haben sie keine Lust, die Kontrolle über ihr Leben aus der Hand zu geben. Ein Leben nach Gottes Willen erscheint ihnen langweilig und beengend. Sie wollen ihre Freiheit nicht aufgeben und ignorieren deshalb den Aufruf zur Umkehr.
    Das ist eine gefährliche Entscheidung, die sicherlich nicht ohne Folgen bleiben wird! Lies dazu weiter in 5. Mose 30,17-20, „Wenn aber dein Herz sich abwendet und du nicht gehorchst und du dich verleiten lässt und vor anderen Göttern dich niederbeugst und ihnen dienst, so künde ich euch heute an, dass ihr gewisslich umkommen werdet; ihr werdet eure Tage nicht verlängern in dem Land, wohin zu kommen du über den Jordan gehst, um es in Besitz zu nehmen. Ich nehme heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch: Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, damit du lebest, du und deine Nachkommenschaft, indem du den HERRN, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst…“ Diese Worte richteten sich in erster Linie an das Volk Israel. Aber auch für uns gilt, dass ein Leben ohne Gott zu unserem ewigen Untergang führt.
  • Vielen Menschen fällt es schwer zu glauben. Schließlich können wir Gott nicht sehen. Wir haben keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Botschaft der Bibel wahr ist. Die meisten von uns hören keine Stimme aus dem Himmel, die uns versichert, dass wir gerettet sind. Gott verlangt von uns, dass wir ihm auf sein Wort glauben. Der Heilige Geist möchte uns dabei helfen. Aber Glauben bedeutet letztendlich, auf Dinge zu vertrauen, die man nicht sehen kann – genauer gesagt, auf eine Person, die man nicht sehen kann. Wenn du dich nicht traust anzunehmen, dass der Herr Gott dir wirklich vergeben und dich retten will, dann bist du tief in deinem Innersten nicht bereit, ihm zu glauben. Dann willst du zusätzliche Beweise, eine zusätzliche Bestätigung … während er dich bittet, ihm zu glauben.
    Wenn du damit zu kämpfen hast, lies zur Ermutigung einmal die Geschichte aus Markus 9,14-27, in der ein Mann fast verzweifelt ausruft: „Ich glaube! Hilf meinem Unglauben.“ Das reicht Jesus!

Bekehre dich!

Ich möchte diesen Artikel mit zwei Zitaten aus dem Alten Testament und zwei aus dem Neuen Testament abschließen, die ganz klar zeigen, dass Gott sich danach sehnt, dass du dich zu ihm bekehrst, weil er dir ewiges Leben schenken möchte.

  • „Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod des Gottlosen, spricht der Herr, HERR? Nicht vielmehr daran, dass er von seinen Wegen umkehrt und lebt?“ (Hesekiel 18,23)
  • „Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss, spricht der Herr, HERR. So kehrt um, damit ihr lebt!“ (Hesekiel 18,32)
  • „So,  sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“ (Lukas 15,10)
  • „….. und wer zur mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Johannes 6,37)

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Wie komme ich zur Bekehrung?

(Die Zitate stammen aus der Elberfelder Bibel)

Die Bibel macht deutlich, dass jeder Mensch an Gott glauben und sich zu ihm bekehren muss. Was dies genau bedeutet, wird in unseren Artikeln „Was ist Glaube?“ und „Was ist Bekehrung?“ erläutert.

Die Frage „Wie komme ich zur Bekehrung?“ ist jedoch nicht nur theoretischer Natur. Sie hat auch eine persönliche, seelsorgerische Seite. Seit Jahrhunderten fragen sich Menschen verzweifelt: „Kann ich mich überhaupt bekehren? Woher weiß ich, ob ich wirklich bekehrt bin?“ Diese Fragen hindern sie daran, Gottes Geschenk der Vergebung vertrauensvoll anzunehmen.

Eine herzliche Ermutigung

Der englische Prediger Charles Spurgeon (1834-1892) sah, wie Menschen damit zu kämpfen hatten. Er versuchte ihnen zu helfen, indem er ihnen die Bibel klar erklärte. Das tat er unter anderem in einer Predigt mit dem Titel „Pleading and Encouragement” (Flehen und Ermutigung), die er am 17. August 1884 hielt. Eine vereinfachte Zusammenfassung dieser Predigt lautet:

Die Sünde macht uns blind dafür, wer Gott wirklich ist. Jesus sagte: „Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ (Matthäus 5,8) Aber wer Gott nicht kennt, füllt selbst aus, wie er ist – oft auf falsche Weise. Sie glauben zum Beispiel, dass Gott streng und hart ist, während er doch voller Gnade und Liebe ist.

Manche Menschen glauben sogar, dass Beten sinnlos ist, weil Gott ihre Gebete ohnehin nicht hören würde. Sie glauben, dass Gott sich nicht um schuldige Menschen kümmert, dass er so viel von ihnen verlangt, dass sie ihm niemals gefallen können. Sie glauben, dass Gott gegen sie ist, während er in Wirklichkeit ihr Retter sein möchte.

Diese falschen Ansichten über Gott halten Menschen davon ab, sich ihm zuzuwenden. Sie werden verzweifelt und leben deshalb weiter in ihren Sünden, weil sie glauben, dass es für sie keine Hoffnung und keine Vergebung gibt. Aber diese Gedanken stammen nicht von Gott – sie sind Lügen Satans, die dazu dienen, Menschen in der Finsternis zu halten.

Die Wahrheit ist: Gott ist Liebe. Er ist geduldig, voller Mitgefühl und möchte gern vergeben. Warum solltest du dich also von ihm abwenden? Warum solltest du denken, dass du nicht willkommen bist? Gott sehnt sich danach, dir Gnade zu erweisen. Seine Liebe ist treu, unendlich und unerschöpflich. Wer ist wie er? Wer vergibt wie Gott?

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Deshalb erzähle ich dir offen und ehrlich von dem guten Gott, dem ich diene. Ich flehe dich an: Glaube nicht länger, dass Gott dein Feind ist. Wenn du deine Sünden spürst, aber nicht wagst zu glauben, dass er dir vergeben will – dann schau noch einmal zu Ihm auf. Lerne Ihn kennen, wie er wirklich ist.

Die Bibel sagt: „Auf dich vertrauen, die deinen Namen kennen………“ (Psalm 9,11) Möge der Heilige Geist deine Augen öffnen, damit du Gott so siehst, wie er wirklich ist.

Glaube und Gehorsam

Bekehrung ist eng mit Glauben verbunden. Jesus ruft die Menschen beispielsweise auf: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ (Markus 1,15) Und in Apostelgeschichte 11,21 lesen wir: „….. eine große Zahl, die gläubig wurde, bekehrte sich zum Herrn.“ (Apostelgeschichte 11,21)

Bekehrung hat auch alles mit Gehorsam zu tun. Das wird in 5. Mose 30,9-10 sehr deutlich zum Ausdruck gebracht: „Und der HERR, dein Gott, wird dir Überfluss geben bei allem Werk deiner Hand, an der Frucht deines Leibes und an der Frucht deines Viehs und an der Frucht deines Landes, zur Wohlfahrt; denn der HERR wird sich wieder über dich freuen zum Guten, so wie er sich über deine Väter gefreut hat: wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst, um seine Gebote und seine Satzungen zu beobachten, die in diesem Buch des Gesetzes geschrieben sind, wenn du umkehrst zu dem HERRN, deinem Gott, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele.“

Ich glaube, dass viele Schwierigkeiten und Einwände im Zusammenhang mit der Bekehrung auf diese beiden Punkte zurückzuführen sind. 

  • Viele Menschen finden es schwierig, gehorsam zu sein. Sie sind nicht bereit zuzugeben, dass sie sündig sind und sich auf dem falschen Weg befinden. Außerdem haben sie keine Lust, die Kontrolle über ihr Leben aus der Hand zu geben. Ein Leben nach Gottes Willen erscheint ihnen langweilig und beengend. Sie wollen ihre Freiheit nicht aufgeben und ignorieren deshalb den Aufruf zur Umkehr.
    Das ist eine gefährliche Entscheidung, die sicherlich nicht ohne Folgen bleiben wird! Lies dazu weiter in 5. Mose 30,17-20, „Wenn aber dein Herz sich abwendet und du nicht gehorchst und du dich verleiten lässt und vor anderen Göttern dich niederbeugst und ihnen dienst, so künde ich euch heute an, dass ihr gewisslich umkommen werdet; ihr werdet eure Tage nicht verlängern in dem Land, wohin zu kommen du über den Jordan gehst, um es in Besitz zu nehmen. Ich nehme heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch: Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, damit du lebest, du und deine Nachkommenschaft, indem du den HERRN, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst…“ Diese Worte richteten sich in erster Linie an das Volk Israel. Aber auch für uns gilt, dass ein Leben ohne Gott zu unserem ewigen Untergang führt.
  • Vielen Menschen fällt es schwer zu glauben. Schließlich können wir Gott nicht sehen. Wir haben keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Botschaft der Bibel wahr ist. Die meisten von uns hören keine Stimme aus dem Himmel, die uns versichert, dass wir gerettet sind. Gott verlangt von uns, dass wir ihm auf sein Wort glauben. Der Heilige Geist möchte uns dabei helfen. Aber Glauben bedeutet letztendlich, auf Dinge zu vertrauen, die man nicht sehen kann – genauer gesagt, auf eine Person, die man nicht sehen kann. Wenn du dich nicht traust anzunehmen, dass der Herr Gott dir wirklich vergeben und dich retten will, dann bist du tief in deinem Innersten nicht bereit, ihm zu glauben. Dann willst du zusätzliche Beweise, eine zusätzliche Bestätigung … während er dich bittet, ihm zu glauben.
    Wenn du damit zu kämpfen hast, lies zur Ermutigung einmal die Geschichte aus Markus 9,14-27, in der ein Mann fast verzweifelt ausruft: „Ich glaube! Hilf meinem Unglauben.“ Das reicht Jesus!

Bekehre dich!

Ich möchte diesen Artikel mit zwei Zitaten aus dem Alten Testament und zwei aus dem Neuen Testament abschließen, die ganz klar zeigen, dass Gott sich danach sehnt, dass du dich zu ihm bekehrst, weil er dir ewiges Leben schenken möchte.

  • „Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod des Gottlosen, spricht der Herr, HERR? Nicht vielmehr daran, dass er von seinen Wegen umkehrt und lebt?“ (Hesekiel 18,23)
  • „Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss, spricht der Herr, HERR. So kehrt um, damit ihr lebt!“ (Hesekiel 18,32)
  • „So,  sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“ (Lukas 15,10)
  • „….. und wer zur mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Johannes 6,37)

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