armor-depression

Wie kann ich die geistliche Waffenrüstung einsetzen?

Jeder Christ kann in mehr oder weniger starkem Maße von Niedergeschlagenheit und Depression beherrscht werden. Wir können auf verschiedene Weise unter geistlichen Druck geraten.

Geistliche Waffenrüstung

Um sich dagegen zu wappnen, ist es notwendig, die in Epheser 6,14-17 beschriebene Waffenrüstung anzulegen.

Als Christen müssen wir erkennen, dass wir all diese hier genannten Waffen brauchen, „damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt“ (Epheser 6,11 ELB). Wir müssen also „gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt“ kämpfen (Epheser 6,12 ELB). Dies ist kein Kampf gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern ein Kampf gegen unsichtbare geistige Wesen, die allem, was von Gott ist, feindlich entgegenstehen: seinem Wort, seinen Absichten und seinem Volk.

Der böse Tag

Deshalb sagt Paulus, dass wir die ganze Waffenrüstung anziehen müssen, „um am bösen Tag widerstehen zu können“ (Epheser 6,13 ELB). Jeder Christ erlebt „Tage des Bösen“, schwierige Tage oder Zeiten, in denen wir unter großen Druck geraten.

Da drei der sechs Waffen mit solchen „Tagen“, mit Zeiten der Niedergeschlagenheit und der depressiven Gefühle zu tun haben, werden sie hier besonders unter die Lupe genommen:

  • Der Brustpanzer der Gerechtigkeit.
    Er  schützt einen sehr wichtigen Teil des Körpers: das Herz. Diese Panzerung geht aus dem Glauben an Jesus Christus hervor (Römer 3,22), „denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit“ (Römer 10,10 ELB). Nicht eine Gerechtigkeit oder Rechtfertigung, die aus guten Werken hervorgeht, sondern aus dem Glauben und der Liebe. Der Glaube wirkt durch die Liebe (Galater 5,6)
  • Der Schild des Glaubens.
    Er schützt unser ganzes Wesen. Der Schild, von dem in diesen Versen die Rede ist, ist ein langes ovales Schild, hinter dem man sich völlig verstecken kann. Den Schild des Glaubens zu nutzen bedeutet, sich immer bewusst zu sein, dass wir Gott vertrauen können. Wir dürfen sicher sein, dass er da ist und dass wir bei ihm Ruhe finden können. Dabei stützen wir uns auf das, was sein Wort über seine Liebe und seine Verheißungen sagt.
    Wir verlassen uns nicht auf unsere Gefühle, denn sie sind wandelbar und ignorieren oft die im Wort enthaltenen Tatsachen. Eine Tatsache ist unsere Erlösung. Das Wort „erlösen“ bedeutet „zurückkaufen“. Wir wurden auf dem Sklavenmarkt Satans in Sünde verkauft, aber durch das kostbare Blut Jesu zurückgekauft. Eine Tatsache, die in Psalm 107,2 beschrieben wird: „So sollen sagen die Erlösten des HERRN, die er aus der Hand des Bedrängers erlöst hat.“ (ELB).
    Wenn unsere Gefühle die Oberhand gewinnen, denke daran, dass wir damit nicht mehr in der Macht des Gegners, sondern in Gottes Hand sind. Und dass wir von dem Moment an, in dem wir unser ganzes Wesen (Geist, Seele und Körper) Jesus Christus übergeben haben, damit er Herr über unser ganzes Leben sein kann.
    Wenn wir trotz unserer Gefühle diese Tatsache, unsere Erlösung, immer als Schild des Glaubens benutzen, sind wir vollkommen geschützt.
    Wenn wir ihn lieben und tun wollen, was er sagt, bleibt unser Haus auf dem Felsen gegründet und wankt nicht trotz der Stürme (Matthäus 7,25). Dann wissen wir auch, dass Gott alle Dinge zum Guten mitwirken lässt (Römer 8,28). 
  • Der Helm mit der Hoffnung des Heils.
    Dieser schützt unseren Kopf, das heißt unsere Gedanken und unseren Verstand. Wenn wir diese „aufsetzen“, wappnen wir uns „mit der Hoffnung des Heils. Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus“ (1 Thessalonicher 5,9, ELB). „Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden“ (Römer 8,24 ELB).
    Zuerst kommt also der Glaube und dann die Hoffnung. Wenn die Hoffnung fehlt, erleben wir auch nicht unsere Erlösung, unsere Rettung, und wir fühlen uns mutlos und deprimiert. Sobald wir diesen Helm abnehmen, wird unser Kopf, unser Denken davon betroffen sein und wir werden von unseren Schwierigkeiten und Sorgen beherrscht. Dann müssen wir unser Denken sozusagen umschulen und aufhören, uns auf das Negative zu konzentrieren. „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes“ (Römer 15, 13 ELB).
    Es ist so wichtig, immer wieder den Helm der Hoffnung aufzusetzen „damit wir die vorhandene Hoffnung ergreifen ….., wie einen sicheren und festen Anker der Seele“ (Hebräer 6,18-19). Unser Anker, der an den Ewigen Felsen genagelt ist. Unser Anker, unsere Hoffnung, ist nicht nur auf dieses Leben ausgerichtet, sondern reicht bis in die Ewigkeit. 

Nutze, was Gott dir schenkt

Diese drei Verteidigungswaffen – Rüstung, Schild und Helm – will Gott für uns bereitstellen. Setzen wir sie ein, wenn der Widersacher uns in unseren Gedanken und Gefühlen angreift. Dann werden wir allmählich aber sicher den Sieg durch seinen Geist erringen. Dann werden wir wieder voll für Gott nutzbar sein, wie er es beabsichtigt hat.

📁
Wie kann ich die geistliche Waffenrüstung einsetzen?
armor-depression

Jeder Christ kann in mehr oder weniger starkem Maße von Niedergeschlagenheit und Depression beherrscht werden. Wir können auf verschiedene Weise unter geistlichen Druck geraten.

Geistliche Waffenrüstung

Um sich dagegen zu wappnen, ist es notwendig, die in Epheser 6,14-17 beschriebene Waffenrüstung anzulegen.

Als Christen müssen wir erkennen, dass wir all diese hier genannten Waffen brauchen, „damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt“ (Epheser 6,11 ELB). Wir müssen also „gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt“ kämpfen (Epheser 6,12 ELB). Dies ist kein Kampf gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern ein Kampf gegen unsichtbare geistige Wesen, die allem, was von Gott ist, feindlich entgegenstehen: seinem Wort, seinen Absichten und seinem Volk.

Der böse Tag

Deshalb sagt Paulus, dass wir die ganze Waffenrüstung anziehen müssen, „um am bösen Tag widerstehen zu können“ (Epheser 6,13 ELB). Jeder Christ erlebt „Tage des Bösen“, schwierige Tage oder Zeiten, in denen wir unter großen Druck geraten.

Da drei der sechs Waffen mit solchen „Tagen“, mit Zeiten der Niedergeschlagenheit und der depressiven Gefühle zu tun haben, werden sie hier besonders unter die Lupe genommen:

  • Der Brustpanzer der Gerechtigkeit.
    Er  schützt einen sehr wichtigen Teil des Körpers: das Herz. Diese Panzerung geht aus dem Glauben an Jesus Christus hervor (Römer 3,22), „denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit“ (Römer 10,10 ELB). Nicht eine Gerechtigkeit oder Rechtfertigung, die aus guten Werken hervorgeht, sondern aus dem Glauben und der Liebe. Der Glaube wirkt durch die Liebe (Galater 5,6)
  • Der Schild des Glaubens.
    Er schützt unser ganzes Wesen. Der Schild, von dem in diesen Versen die Rede ist, ist ein langes ovales Schild, hinter dem man sich völlig verstecken kann. Den Schild des Glaubens zu nutzen bedeutet, sich immer bewusst zu sein, dass wir Gott vertrauen können. Wir dürfen sicher sein, dass er da ist und dass wir bei ihm Ruhe finden können. Dabei stützen wir uns auf das, was sein Wort über seine Liebe und seine Verheißungen sagt.
    Wir verlassen uns nicht auf unsere Gefühle, denn sie sind wandelbar und ignorieren oft die im Wort enthaltenen Tatsachen. Eine Tatsache ist unsere Erlösung. Das Wort „erlösen“ bedeutet „zurückkaufen“. Wir wurden auf dem Sklavenmarkt Satans in Sünde verkauft, aber durch das kostbare Blut Jesu zurückgekauft. Eine Tatsache, die in Psalm 107,2 beschrieben wird: „So sollen sagen die Erlösten des HERRN, die er aus der Hand des Bedrängers erlöst hat.“ (ELB).
    Wenn unsere Gefühle die Oberhand gewinnen, denke daran, dass wir damit nicht mehr in der Macht des Gegners, sondern in Gottes Hand sind. Und dass wir von dem Moment an, in dem wir unser ganzes Wesen (Geist, Seele und Körper) Jesus Christus übergeben haben, damit er Herr über unser ganzes Leben sein kann.
    Wenn wir trotz unserer Gefühle diese Tatsache, unsere Erlösung, immer als Schild des Glaubens benutzen, sind wir vollkommen geschützt.
    Wenn wir ihn lieben und tun wollen, was er sagt, bleibt unser Haus auf dem Felsen gegründet und wankt nicht trotz der Stürme (Matthäus 7,25). Dann wissen wir auch, dass Gott alle Dinge zum Guten mitwirken lässt (Römer 8,28). 
  • Der Helm mit der Hoffnung des Heils.
    Dieser schützt unseren Kopf, das heißt unsere Gedanken und unseren Verstand. Wenn wir diese „aufsetzen“, wappnen wir uns „mit der Hoffnung des Heils. Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus“ (1 Thessalonicher 5,9, ELB). „Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden“ (Römer 8,24 ELB).
    Zuerst kommt also der Glaube und dann die Hoffnung. Wenn die Hoffnung fehlt, erleben wir auch nicht unsere Erlösung, unsere Rettung, und wir fühlen uns mutlos und deprimiert. Sobald wir diesen Helm abnehmen, wird unser Kopf, unser Denken davon betroffen sein und wir werden von unseren Schwierigkeiten und Sorgen beherrscht. Dann müssen wir unser Denken sozusagen umschulen und aufhören, uns auf das Negative zu konzentrieren. „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes“ (Römer 15, 13 ELB).
    Es ist so wichtig, immer wieder den Helm der Hoffnung aufzusetzen „damit wir die vorhandene Hoffnung ergreifen ….., wie einen sicheren und festen Anker der Seele“ (Hebräer 6,18-19). Unser Anker, der an den Ewigen Felsen genagelt ist. Unser Anker, unsere Hoffnung, ist nicht nur auf dieses Leben ausgerichtet, sondern reicht bis in die Ewigkeit. 

Nutze, was Gott dir schenkt

Diese drei Verteidigungswaffen – Rüstung, Schild und Helm – will Gott für uns bereitstellen. Setzen wir sie ein, wenn der Widersacher uns in unseren Gedanken und Gefühlen angreift. Dann werden wir allmählich aber sicher den Sieg durch seinen Geist erringen. Dann werden wir wieder voll für Gott nutzbar sein, wie er es beabsichtigt hat.

📁