Wer hat die Sünde erschaffen?

Das scheint auf den ersten Blick eine schwer zu beantwortende Frage zu sein. Einerseits wissen wir, dass Gott der souveräne Schöpfer aller Dinge ist (1. Mose 1,1; Jesaja 44,24) – muss das nicht auch die Sünde mit einschließen? Andererseits war alles, was Gott geschaffen hat, “gut” (1. Mose 1,31), und Sünde ist etwas, was Gott hasst (Jakobus 1,13). Gott kann also die Sünde nicht erschaffen haben. Heißt das also, dass Satan die Sünde geschaffen hat? Aber wenn Satan die Sünde geschaffen hat, dann wäre die Sünde jenseits von Gottes Macht und Kontrolle, was die Bibel ebenfalls verneint. (Sprüche 16,4) Wie also lösen wir dieses Rätsel?

Falsche Frage

Der Grund unserer Verwirrung ist, dass die Frage selbst falsch ist. Sünde ist keine “geschaffene” Sache, wie Sterne oder Tiere; vielmehr ist Sünde eine böse Perversion von guten Dingen, die Gott geschaffen hat. Zum Beispiel ist die Sünde des Ehebruchs eine Verdrehung des guten, geschaffenen Geschenks der Ehe; die Sünde des Stolzes ist eine Verderbnis eines gesunden Selbstwertgefühls; und die Sünde der Rache scheint einem gerechten Eifer für Gerechtigkeit verlockend nahe zu kommen. Die Sünde befällt die guten Wünsche, für die Gott uns geschaffen hat, um sie zu genießen und zu erfüllen. Deshalb kann unser Herz dazu verführt werden, gegen Gott zu sündigen (Epheser 4,22; Jakobus 1,14). Sünde ist verlockend. Da die Sünde jedoch nicht der Art und Weise entspricht, wie Gott die Schöpfung konzipiert hat, wird uns die Sünde letztendlich niemals befriedigen (Jeremia 2,13), sondern uns nur verderben (1. Mose 6,11) und uns immer nach mehr verlangen lassen (Epheser 4,19).

Die Sündhaftigkeit der Sünde

Die Bibel nennt dies die absolute Sündhaftigkeit der Sünde: Sie nimmt etwas Gutes, das Gott geschaffen hat, und bemächtigt sich dessen, so dass es statt Leben zu bringen, uns in den Tod führt. (Römer 7,13) Das ist der Grund, warum die Sünde so böse ist: Die Sünde kidnappt, was Gott gehört, und wendet es gegen ihn. Wir sehen das an Satans Strategie im Garten Eden: Satan verleumdete Gottes Charakter, damit Adam und Eva Gott nicht vertrauten (1. Mose 3,1-5), sondern Gott ungehorsam waren und seine gute Schöpfung missbrauchten (1. Mose 3,6). Dann, von Adam an, breitete sich die Sünde und der Tod auf die gesamte Menschheit aus (Römer 5,12). Wir alle haben ein sündiges Herz (Jeremia 17,9; Markus 7,21-23), und wenn wir ehrlich sind, dann geben wir zu, dass unser Leben zeigt, dass wir alle die göttliche Todesstrafe verdient haben (1. Mose 2,17; Markus 9,43-47; Römer 1,32).

Die perfekte Lösung

Doch Gott sei Dank: “Der Messias ist schon damals, als wir noch ohnmächtig der Sünde ausgeliefert waren, für uns gottlose Menschen gestorben.” (Römer 5,6)! Das Kreuz Christi ist die perfekte Lösung für unsere Not. Es zeigt uns, dass wir, nicht Gott, für unsere Sünden verantwortlich sind – sonst hätte Jesus nicht für uns sterben müssen. (1. Petrus 2,24) Es zeigt uns auch, dass Gott die Sünde hasst und sie bestrafen muss – sonst hätte Jesus sich nicht Gottes Zorn stellen müssen. (Markus 15,34) Schließlich zeigt uns das Kreuz auch, dass Gott zwar nicht für unsere Sünde verantwortlich ist, aber auf geheimnisvolle Weise dennoch souverän die Kontrolle über die Sünde behält, da er von Ewigkeit her geplant hat (Offenbarung 13,8) und im Alten Testament vorausgesagt hat (Jesaja 53,4-6), dass Gott durch das böse Werk Satans (Lukas 22,3), Judas (Matthäus 26,24-25) und seiner Komplizen (Apostelgeschichte 4,27-28), der Welt durch den Tod seines einzigen Sohnes das Heil bringen würde (Offenbarung 5,9-10).
Wie Jesus sagte: “Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.” (Johannes 10,10-11, ELB)

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Wer hat die Sünde erschaffen?

Das scheint auf den ersten Blick eine schwer zu beantwortende Frage zu sein. Einerseits wissen wir, dass Gott der souveräne Schöpfer aller Dinge ist (1. Mose 1,1; Jesaja 44,24) – muss das nicht auch die Sünde mit einschließen? Andererseits war alles, was Gott geschaffen hat, “gut” (1. Mose 1,31), und Sünde ist etwas, was Gott hasst (Jakobus 1,13). Gott kann also die Sünde nicht erschaffen haben. Heißt das also, dass Satan die Sünde geschaffen hat? Aber wenn Satan die Sünde geschaffen hat, dann wäre die Sünde jenseits von Gottes Macht und Kontrolle, was die Bibel ebenfalls verneint. (Sprüche 16,4) Wie also lösen wir dieses Rätsel?

Falsche Frage

Der Grund unserer Verwirrung ist, dass die Frage selbst falsch ist. Sünde ist keine “geschaffene” Sache, wie Sterne oder Tiere; vielmehr ist Sünde eine böse Perversion von guten Dingen, die Gott geschaffen hat. Zum Beispiel ist die Sünde des Ehebruchs eine Verdrehung des guten, geschaffenen Geschenks der Ehe; die Sünde des Stolzes ist eine Verderbnis eines gesunden Selbstwertgefühls; und die Sünde der Rache scheint einem gerechten Eifer für Gerechtigkeit verlockend nahe zu kommen. Die Sünde befällt die guten Wünsche, für die Gott uns geschaffen hat, um sie zu genießen und zu erfüllen. Deshalb kann unser Herz dazu verführt werden, gegen Gott zu sündigen (Epheser 4,22; Jakobus 1,14). Sünde ist verlockend. Da die Sünde jedoch nicht der Art und Weise entspricht, wie Gott die Schöpfung konzipiert hat, wird uns die Sünde letztendlich niemals befriedigen (Jeremia 2,13), sondern uns nur verderben (1. Mose 6,11) und uns immer nach mehr verlangen lassen (Epheser 4,19).

Die Sündhaftigkeit der Sünde

Die Bibel nennt dies die absolute Sündhaftigkeit der Sünde: Sie nimmt etwas Gutes, das Gott geschaffen hat, und bemächtigt sich dessen, so dass es statt Leben zu bringen, uns in den Tod führt. (Römer 7,13) Das ist der Grund, warum die Sünde so böse ist: Die Sünde kidnappt, was Gott gehört, und wendet es gegen ihn. Wir sehen das an Satans Strategie im Garten Eden: Satan verleumdete Gottes Charakter, damit Adam und Eva Gott nicht vertrauten (1. Mose 3,1-5), sondern Gott ungehorsam waren und seine gute Schöpfung missbrauchten (1. Mose 3,6). Dann, von Adam an, breitete sich die Sünde und der Tod auf die gesamte Menschheit aus (Römer 5,12). Wir alle haben ein sündiges Herz (Jeremia 17,9; Markus 7,21-23), und wenn wir ehrlich sind, dann geben wir zu, dass unser Leben zeigt, dass wir alle die göttliche Todesstrafe verdient haben (1. Mose 2,17; Markus 9,43-47; Römer 1,32).

Die perfekte Lösung

Doch Gott sei Dank: “Der Messias ist schon damals, als wir noch ohnmächtig der Sünde ausgeliefert waren, für uns gottlose Menschen gestorben.” (Römer 5,6)! Das Kreuz Christi ist die perfekte Lösung für unsere Not. Es zeigt uns, dass wir, nicht Gott, für unsere Sünden verantwortlich sind – sonst hätte Jesus nicht für uns sterben müssen. (1. Petrus 2,24) Es zeigt uns auch, dass Gott die Sünde hasst und sie bestrafen muss – sonst hätte Jesus sich nicht Gottes Zorn stellen müssen. (Markus 15,34) Schließlich zeigt uns das Kreuz auch, dass Gott zwar nicht für unsere Sünde verantwortlich ist, aber auf geheimnisvolle Weise dennoch souverän die Kontrolle über die Sünde behält, da er von Ewigkeit her geplant hat (Offenbarung 13,8) und im Alten Testament vorausgesagt hat (Jesaja 53,4-6), dass Gott durch das böse Werk Satans (Lukas 22,3), Judas (Matthäus 26,24-25) und seiner Komplizen (Apostelgeschichte 4,27-28), der Welt durch den Tod seines einzigen Sohnes das Heil bringen würde (Offenbarung 5,9-10).
Wie Jesus sagte: “Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.” (Johannes 10,10-11, ELB)

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