Was sagt Gott uns im Buch Maleachi?

Das Volk Israel hatte das Gefühl, dass Gott es vergessen hatte. Es war Jahre her, dass sie aus dem Exil zurückgekehrt waren; der Tempel war mittlerweile wiederaufgebaut worden. Als sie Hesekiels Prophezeiung gehört hatten (Hesekiel 43,4), dachten sie vielleicht, dass die glorreichen Tage des Königs Salomo wiederkehren würden. Aber im Tempel geschah nichts Besonderes, und auch der Wirtschaft ging es nicht besonders gut. Zu dieser Zeit prophezeite Maleachi.

Bundesverständnis

In Maleachi geht es um das Verständnis des Bundes. Gottes Bund mit Israel wird in seiner Liebe zu ihnen deutlich (Maleachi 1,2-5). Das Besondere am Buch Maleachi ist, dass Gott, anders als in den anderen prophetischen Büchern, Israel fast immer in der ersten Person anspricht (in 47 der 55 Verse).

Israel ist ein Sohn

Gott betrachtet Israel als einen Sohn (Maleachi 1,6; Maleachi 2,10; Maleachi 3,17). Sein Wunsch ist es, diesen Sohn mit allen guten Dingen zu segnen (Maleachi 3,10-12). Das gilt auch für uns als seine Söhne und Töchter (Johannes 1,12). Doch anstatt diese Beziehung zu Gott wertzuschätzen und seine Liebe zu erwidern, sündigte Israel gegen ihn (Maleachi 3,5) und brach den Bund. Sowohl die Priester als auch das Volk verhielten sich gleichgültig und gelangweilt gegenüber dem Tempeldienst (Maleachi 1,13). Sie spendeten nur spärlich (Maleachi 3,8), erfüllten ihre Versprechen nicht und beraubten Gott um den Zehnten und die vorgeschriebenen Opfergaben (Maleachi 1,14; 3,8).

Viel Segen

Wenn sein Volk nur den Bund mit ihm gehalten hätte, hätte Gott so viel Segen über sie ausgegossen. In Maleachi 3,10 ELB sagt Gott: „Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei; und prüft mich doch dadurch, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß.“ Der Apostel Paulus lehrt uns dasselbe in 2. Korinther 9,6-7 – wenn wir großzügig und mit Freude geben, wird Gott uns segnen.

Zerbrochene Beziehungen

Die zerbrochene Beziehung Israels zu Gott führte zu zerbrochenen Beziehungen in der Gesellschaft. Ehescheidungen und Mischehen wurden üblich (Maleachi 2,11). Gott betrachtet die Ehe als einen Bund (Maleachi 2,14) und hasst die Scheidung, weil sie die ehelichen Versprechungen bricht. Das Familienleben ist in Gottes Augen wichtig, und die Erziehung der Kinder liegt in der Verantwortung beider Elternteile (Maleachi 2,15). Wir sollten diese Verantwortung nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Richter

Gott macht deutlich, dass seine Beziehung zu Israel nicht nur die eines Vaters, sondern auch die eines Richters, Herrn und Königs ist (Maleachi 1,6; Maleachi 1,14; Maleachi 3,5). Er wird sowohl läutern als auch richten (Maleachi 3,2-5). Und diejenigen, die sich dem Reinigungsprozess widersetzen, werden brennen (Maleachi 3,19). Wir müssen daran denken, dass Gott nicht nur ein Gott der Liebe ist, sondern auch heilig und gerecht. Mit dem Neuen Bund ist es möglich geworden, die Gerechtigkeit Christi anzuziehen und mit Gott versöhnt zu werden.

Ermutigung

Die folgenden Trostworte aus Maleachi müssen diejenigen ermutigt haben, die Gott fürchteten: “Da unterredeten sich miteinander die den HERRN fürchten, und der HERR merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch wurde vor ihm geschrieben für die, die den HERRN fürchten und die seinen Namen achten. Und sie werden mir, spricht der HERR der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tag, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seinen Sohn verschont, der ihm dient“ (Maleachi 3,16-17 ELB).
Die obigen Verse können auch eine Ermutigung für uns sein.

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Was sagt Gott uns im Buch Maleachi?

Das Volk Israel hatte das Gefühl, dass Gott es vergessen hatte. Es war Jahre her, dass sie aus dem Exil zurückgekehrt waren; der Tempel war mittlerweile wiederaufgebaut worden. Als sie Hesekiels Prophezeiung gehört hatten (Hesekiel 43,4), dachten sie vielleicht, dass die glorreichen Tage des Königs Salomo wiederkehren würden. Aber im Tempel geschah nichts Besonderes, und auch der Wirtschaft ging es nicht besonders gut. Zu dieser Zeit prophezeite Maleachi.

Bundesverständnis

In Maleachi geht es um das Verständnis des Bundes. Gottes Bund mit Israel wird in seiner Liebe zu ihnen deutlich (Maleachi 1,2-5). Das Besondere am Buch Maleachi ist, dass Gott, anders als in den anderen prophetischen Büchern, Israel fast immer in der ersten Person anspricht (in 47 der 55 Verse).

Israel ist ein Sohn

Gott betrachtet Israel als einen Sohn (Maleachi 1,6; Maleachi 2,10; Maleachi 3,17). Sein Wunsch ist es, diesen Sohn mit allen guten Dingen zu segnen (Maleachi 3,10-12). Das gilt auch für uns als seine Söhne und Töchter (Johannes 1,12). Doch anstatt diese Beziehung zu Gott wertzuschätzen und seine Liebe zu erwidern, sündigte Israel gegen ihn (Maleachi 3,5) und brach den Bund. Sowohl die Priester als auch das Volk verhielten sich gleichgültig und gelangweilt gegenüber dem Tempeldienst (Maleachi 1,13). Sie spendeten nur spärlich (Maleachi 3,8), erfüllten ihre Versprechen nicht und beraubten Gott um den Zehnten und die vorgeschriebenen Opfergaben (Maleachi 1,14; 3,8).

Viel Segen

Wenn sein Volk nur den Bund mit ihm gehalten hätte, hätte Gott so viel Segen über sie ausgegossen. In Maleachi 3,10 ELB sagt Gott: „Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei; und prüft mich doch dadurch, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß.“ Der Apostel Paulus lehrt uns dasselbe in 2. Korinther 9,6-7 – wenn wir großzügig und mit Freude geben, wird Gott uns segnen.

Zerbrochene Beziehungen

Die zerbrochene Beziehung Israels zu Gott führte zu zerbrochenen Beziehungen in der Gesellschaft. Ehescheidungen und Mischehen wurden üblich (Maleachi 2,11). Gott betrachtet die Ehe als einen Bund (Maleachi 2,14) und hasst die Scheidung, weil sie die ehelichen Versprechungen bricht. Das Familienleben ist in Gottes Augen wichtig, und die Erziehung der Kinder liegt in der Verantwortung beider Elternteile (Maleachi 2,15). Wir sollten diese Verantwortung nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Richter

Gott macht deutlich, dass seine Beziehung zu Israel nicht nur die eines Vaters, sondern auch die eines Richters, Herrn und Königs ist (Maleachi 1,6; Maleachi 1,14; Maleachi 3,5). Er wird sowohl läutern als auch richten (Maleachi 3,2-5). Und diejenigen, die sich dem Reinigungsprozess widersetzen, werden brennen (Maleachi 3,19). Wir müssen daran denken, dass Gott nicht nur ein Gott der Liebe ist, sondern auch heilig und gerecht. Mit dem Neuen Bund ist es möglich geworden, die Gerechtigkeit Christi anzuziehen und mit Gott versöhnt zu werden.

Ermutigung

Die folgenden Trostworte aus Maleachi müssen diejenigen ermutigt haben, die Gott fürchteten: “Da unterredeten sich miteinander die den HERRN fürchten, und der HERR merkte auf und hörte; und ein Gedenkbuch wurde vor ihm geschrieben für die, die den HERRN fürchten und die seinen Namen achten. Und sie werden mir, spricht der HERR der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tag, den ich machen werde; und ich werde ihrer schonen, wie ein Mann seinen Sohn verschont, der ihm dient“ (Maleachi 3,16-17 ELB).
Die obigen Verse können auch eine Ermutigung für uns sein.

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