Was sagt die Bibel über Wahrsagerei und Zauberei?

Tief in jedem Menschen lebt das Verlangen, mit dem Unbekannten, einer „höheren Macht”, etwas Größerem, Weiserem oder Mächtigeren als uns selbst in Kontakt zu treten. Dieses Verlangen wird von Satan, Gottes Widersacher, geschickt ausgenutzt. Er nutzt unsere Neugier, um uns mit seinem dunklen Reich in Kontakt zu bringen.

Den Kontakt mit übernatürlichen, dunklen Mächten bezeichnen wir als Okkultismus. Dieses Wort leitet sich von einem lateinischen Wort ab, das „verdeckt” oder „verborgen” bedeutet. Der Okkultismus sucht den Kontakt zu dem Teil der übernatürlichen Welt, der in Dunkelheit gehüllt und vom Licht Gottes abgeschnitten ist. Er ist also mit dunklen spirituellen Mächten verflochten, die gegen Gott und sein Reich kämpfen.

Zwei häufig vorkommende Formen des Okkultismus werden in der Bibel als Wahrsagerei und Zauberei bezeichnet.

Wahrsagerei

Bei der Wahrsagerei geben Menschen mit einem „wahrsagenden Geist” Informationen aus der spirituellen Welt weiter. Oft handelt es sich dabei um die Zukunft, aber es kann sich beispielsweise auch um die verborgenen Absichten oder die Identität bestimmter Personen handeln.

Ein Beispiel dafür wird in Apostelgeschichte 16,16-22 beschrieben. Als Paulus und Lukas in der Stadt Thyatira waren, um den Menschen von Jesus zu erzählen, folgte ihnen eine Frau tagelang. Diese Frau hatte einen Wahrsagegeist und sie rief: „Diese Männer sind Diener des höchsten Gottes und zeigen euch, wie ihr gerettet werden könnt!“ (Apostelgeschichte 16,17) Was sie sagte, war in diesem Fall „richtig“, aber ihr Wissen stammte von Satan. Paulus befahl dem Geist im Namen Jesu, von der Frau zu weichen, woraufhin sie ihre Wahrsagungsfähigkeiten verlor.

Paulus handelte hier genauso wie Jesus selbst. Lies zum Beispiel Lukas 4,33-35. „In der Synagoge war ein Mann, der von einem bösen Geist, einem Dämon, beherrscht wurde. Der schrie laut: ,Hör auf! Was willst du von uns, Jesus aus Nazareth? Bist du gekommen, um uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist: Du bist der Heilige, den Gott gesandt hat!‘ Jesus befahl dem Dämon: ,Schweig und verlass diesen Menschen!‘ Da schleuderte der Dämon den Mann mitten unter sie auf den Boden und verließ ihn, ohne ihm weiter zu schaden.“

In 5. Mose 18,9-14 verbietet Gott okkulte Praktiken wie Wahrsagerei und das Befragen der Geister von Verstorbenen. In 5. Mose 18,12 lesen wir: „Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.“ Das hebräische Wort, das hier mit „zuwider” übersetzt wird, zeigt, dass der Herr dies aufs Schärfste missbilligt. In demselben Ton warnt Gott in 3. Mose 20,6: „Mein Zorn trifft auch jeden, der bei Totenbeschwörern und Wahrsagern Hilfe sucht und mir so die Treue bricht: Ich stoße ihn aus dem Volk aus und lasse ihn sterben.“ Stattdessen sagt Mose: „Er wird euch einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk. Auf den sollt ihr hören!“ (5. Mose 18,15). Der Herr wird uns alles offenbaren, was wir wissen müssen.

Auch heute noch gibt es Wahrsagerei, zum Beispiel in Form von paranormalen Medien. Menschen versuchen, mit Hilfsmitteln wie Horoskopen oder Gläserrücken in die Zukunft zu blicken. All diese Dinge bilden eine Brücke zu übernatürlichen Kräften. Wenn man sich damit beschäftigt, öffnet man sich dem Einfluss böser Geister. Halt dich davon fern!

Zauberei

Zauberei oder magische Praktiken umfassen alle Arten von Methoden, um Einfluss auf die körperlichen Sinne auszuüben. Dabei werden übernatürliche Kräfte herbeigerufen, um die natürliche Realität außerhalb von Gottes Willen zu verändern. Mittel dazu sind Amulette, Kräuter, magische Rituale usw. In vielen Kulturen gibt es Zauberer oder Schamanen, die tatsächlich im Dienst Satans stehen.

Auch Zauberei und Beschwörungen werden in 5. Mose 18,9-14 erwähnt – auch hier gilt also, dass Gott sie streng missbilligt. Im Neuen Testament wird dies mehrfach wiederholt, zum Beispiel in Galater 5,19-21 und Offenbarung 21,8.

Öffne dich nicht für dämonische Einflüsse

Okkultismus manifestiert sich heutzutage in vielen, vielen Formen. Um nur einige zu nennen: in Magnetismus, Akupunktur, östlicher Meditation, Yoga, Mindfulness usw. All dies sind „Türen”, die zum Übernatürlichen führen und in unserer Kultur als ganz normal angesehen werden. Aber nur eine Tür führt zum übernatürlichen Bereich Gottes. In Johannes 10,9 sagt Jesus: „Ich allein bin die Tür. Wer durch mich zu meiner Herde kommt, der wird gerettet werden.“  Und “Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.“ (Johannes 14,6).

Wenn du möglicherweise aus Unwissenheit mit Okkultismus in Berührung gekommen bist, möchte Gott, dass du dich davon bekehrst, es als Sünde bekennst und Christus um Vergebung, Reinigung und Befreiung bittest. „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erweist sich Gott als treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen.“ (1. Johannes 1,9).
In seiner Liebe zeigt uns Gott den Weg: „Ich will dich lehren und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst.“ (Psalm 32,8). Beschäftige dich nicht mit okkulten Dingen, sondern wandle im Licht mit Jesus!

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Was sagt die Bibel über Wahrsagerei und Zauberei?

Tief in jedem Menschen lebt das Verlangen, mit dem Unbekannten, einer „höheren Macht”, etwas Größerem, Weiserem oder Mächtigeren als uns selbst in Kontakt zu treten. Dieses Verlangen wird von Satan, Gottes Widersacher, geschickt ausgenutzt. Er nutzt unsere Neugier, um uns mit seinem dunklen Reich in Kontakt zu bringen.

Den Kontakt mit übernatürlichen, dunklen Mächten bezeichnen wir als Okkultismus. Dieses Wort leitet sich von einem lateinischen Wort ab, das „verdeckt” oder „verborgen” bedeutet. Der Okkultismus sucht den Kontakt zu dem Teil der übernatürlichen Welt, der in Dunkelheit gehüllt und vom Licht Gottes abgeschnitten ist. Er ist also mit dunklen spirituellen Mächten verflochten, die gegen Gott und sein Reich kämpfen.

Zwei häufig vorkommende Formen des Okkultismus werden in der Bibel als Wahrsagerei und Zauberei bezeichnet.

Wahrsagerei

Bei der Wahrsagerei geben Menschen mit einem „wahrsagenden Geist” Informationen aus der spirituellen Welt weiter. Oft handelt es sich dabei um die Zukunft, aber es kann sich beispielsweise auch um die verborgenen Absichten oder die Identität bestimmter Personen handeln.

Ein Beispiel dafür wird in Apostelgeschichte 16,16-22 beschrieben. Als Paulus und Lukas in der Stadt Thyatira waren, um den Menschen von Jesus zu erzählen, folgte ihnen eine Frau tagelang. Diese Frau hatte einen Wahrsagegeist und sie rief: „Diese Männer sind Diener des höchsten Gottes und zeigen euch, wie ihr gerettet werden könnt!“ (Apostelgeschichte 16,17) Was sie sagte, war in diesem Fall „richtig“, aber ihr Wissen stammte von Satan. Paulus befahl dem Geist im Namen Jesu, von der Frau zu weichen, woraufhin sie ihre Wahrsagungsfähigkeiten verlor.

Paulus handelte hier genauso wie Jesus selbst. Lies zum Beispiel Lukas 4,33-35. „In der Synagoge war ein Mann, der von einem bösen Geist, einem Dämon, beherrscht wurde. Der schrie laut: ,Hör auf! Was willst du von uns, Jesus aus Nazareth? Bist du gekommen, um uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist: Du bist der Heilige, den Gott gesandt hat!‘ Jesus befahl dem Dämon: ,Schweig und verlass diesen Menschen!‘ Da schleuderte der Dämon den Mann mitten unter sie auf den Boden und verließ ihn, ohne ihm weiter zu schaden.“

In 5. Mose 18,9-14 verbietet Gott okkulte Praktiken wie Wahrsagerei und das Befragen der Geister von Verstorbenen. In 5. Mose 18,12 lesen wir: „Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.“ Das hebräische Wort, das hier mit „zuwider” übersetzt wird, zeigt, dass der Herr dies aufs Schärfste missbilligt. In demselben Ton warnt Gott in 3. Mose 20,6: „Mein Zorn trifft auch jeden, der bei Totenbeschwörern und Wahrsagern Hilfe sucht und mir so die Treue bricht: Ich stoße ihn aus dem Volk aus und lasse ihn sterben.“ Stattdessen sagt Mose: „Er wird euch einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk. Auf den sollt ihr hören!“ (5. Mose 18,15). Der Herr wird uns alles offenbaren, was wir wissen müssen.

Auch heute noch gibt es Wahrsagerei, zum Beispiel in Form von paranormalen Medien. Menschen versuchen, mit Hilfsmitteln wie Horoskopen oder Gläserrücken in die Zukunft zu blicken. All diese Dinge bilden eine Brücke zu übernatürlichen Kräften. Wenn man sich damit beschäftigt, öffnet man sich dem Einfluss böser Geister. Halt dich davon fern!

Zauberei

Zauberei oder magische Praktiken umfassen alle Arten von Methoden, um Einfluss auf die körperlichen Sinne auszuüben. Dabei werden übernatürliche Kräfte herbeigerufen, um die natürliche Realität außerhalb von Gottes Willen zu verändern. Mittel dazu sind Amulette, Kräuter, magische Rituale usw. In vielen Kulturen gibt es Zauberer oder Schamanen, die tatsächlich im Dienst Satans stehen.

Auch Zauberei und Beschwörungen werden in 5. Mose 18,9-14 erwähnt – auch hier gilt also, dass Gott sie streng missbilligt. Im Neuen Testament wird dies mehrfach wiederholt, zum Beispiel in Galater 5,19-21 und Offenbarung 21,8.

Öffne dich nicht für dämonische Einflüsse

Okkultismus manifestiert sich heutzutage in vielen, vielen Formen. Um nur einige zu nennen: in Magnetismus, Akupunktur, östlicher Meditation, Yoga, Mindfulness usw. All dies sind „Türen”, die zum Übernatürlichen führen und in unserer Kultur als ganz normal angesehen werden. Aber nur eine Tür führt zum übernatürlichen Bereich Gottes. In Johannes 10,9 sagt Jesus: „Ich allein bin die Tür. Wer durch mich zu meiner Herde kommt, der wird gerettet werden.“  Und “Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.“ (Johannes 14,6).

Wenn du möglicherweise aus Unwissenheit mit Okkultismus in Berührung gekommen bist, möchte Gott, dass du dich davon bekehrst, es als Sünde bekennst und Christus um Vergebung, Reinigung und Befreiung bittest. „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erweist sich Gott als treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen.“ (1. Johannes 1,9).
In seiner Liebe zeigt uns Gott den Weg: „Ich will dich lehren und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst.“ (Psalm 32,8). Beschäftige dich nicht mit okkulten Dingen, sondern wandle im Licht mit Jesus!

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