Was lehrt Gott uns im Buch Jesaja?

    Jesajas hebräischer Name Yesha’yahu bedeutet „der Herr Jahwe rettet“. Er war ein Prophet Gottes in Juda und prophezeite von 739-681 v. Chr. unter der Herrschaft von vier Königen – Usija, Jotham, Ahas und Hiskija (Jesaja 1,1). Jesajas Prophezeiungen gehen über die Zeit, in der er lebte, hinaus. Sie reichen bis in die Gegenwart und bis zum Ende der Welt, wenn Christus wiederkommen wird.

    Jesajas Berufung

    Gott berief Jesaja in dem Jahr, in dem König Usija starb, in seinen Dienst (Jesaja 6,1-13). Juda war unter der Herrschaft Usijas sehr reich geworden. Doch aufgrund von Ungerechtigkeit und Korruption kam dieser wachsende Reichtum nicht allen zugute, und der Unterschied zwischen Arm und Reich erreichte einen alarmierenden Punkt. In den ersten neununddreißig Kapiteln des Jesajabuches wird das bevorstehende Gericht Gottes über Juda betont. Man kann nicht einfach tun, was man will, und damit davonkommen. Das ist die erste Lektion, die wir von Jesaja lernen. Das Volk von Juda hatte sich von Gott abgewandt. Für Gott waren sie „ein Geschlecht von Übeltätern“ (Jesaja 1,4 ELB). Was ihm am meisten missfiel, war ihre vorgetäuschte Heiligkeit, während ihre Tempelopfer nichts wert waren (Jesaja 1,11-16)

    Wir können Gott nicht täuschen. Er weiß alles, was wir tun, auch unsere Motive und den Zustand unseres Herzens.

    Das Heil, dat Gott anbietet

    Jesaja lehrt uns aber auch über das Heil, das Gott anbietet: „Ich preise dich, HERR, denn du warst gegen mich erzürnt; dein Zorn hat sich gewendet, und du hast mich getröstet“ (Jesaja 12:1-2 ELB). Wenn die Menschen offen für Gott sind, werden sie sich ihrer Sünde bewusst werden und sich an Gott wenden, um gerettet zu werden. Und er wird sie retten. Während diejenigen, die in ihrer Rebellion verharren, gerichtet werden, werden diejenigen, die Gott treu bleiben, in der erneuerten Welt weiterleben, die er für seine Kinder in der Endzeit vorbereitet hat (Jesaja 65:17-66,24).

    Was Christen in den Jesajatexten vielleicht am wichtigsten finden, ist die Anwesenheit von Jesus Christus in diesem Buch. Es gibt uns das umfassendste prophetische Bild des Messias im gesamten Alten Testament. Jesaja kündigt an:

    • Sein Kommen: „Stimme eines Rufenden: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN; ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! …… Und die Herrlichkeit des HERRN wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird sie sehen; denn der Mund des HERRN hat geredet“ (Jesaja 40, 3-5 ELB).
    • Seine jungfrauliche Geburt: „Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen“ (Jesaja 7,14 ELB).
    • Seine Verkündigung der guten Botschaft: „Der Geist des Herrn, HERRN, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, und Öffnung des Kerkers den Gebundenen“ (Jesaja 61,1 ELB).
    • Sein Opfertod: „Jedoch unsere Leiden – er hat sie getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen…… Die Strafe lag auf ihm  zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden…… Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen (eigenen) Weg; aber der Herr ließ ihn treffen unser aller Schuld …… Er hat aber die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan“ (Jesaja 53,1-12 ELB).
    • Sein Wiederkommen, um die Seinen zu fordern: „Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und Nationen wandeln zu deinem Licht hin, und Könige zu dem Glanz deines Aufgangs.“ (Jesaja 60,2-3 ELB).

    Das Evangelium im Alten Testament

    Jesaja enthält somit eine der deutlichsten Darstellungen des Evangeliums im gesamten Alten Testament. Wir haben gesündigt und verdienen es, bestraft zu werden. Doch Gott bietet uns Rettung an, wenn wir uns nur zu ihm bekehren. Wenn wir einmal Kinder Gottes geworden sind, dürfen wir nicht weiter sündigen, wie es das Volk Juda tat. Prüfen wir also unser Leben, bereuen wir unsere Sünden und bemühen wir uns, als gehorsame Kinder Gottes zu leben.

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    Was lehrt Gott uns im Buch Jesaja?

      Jesajas hebräischer Name Yesha’yahu bedeutet „der Herr Jahwe rettet“. Er war ein Prophet Gottes in Juda und prophezeite von 739-681 v. Chr. unter der Herrschaft von vier Königen – Usija, Jotham, Ahas und Hiskija (Jesaja 1,1). Jesajas Prophezeiungen gehen über die Zeit, in der er lebte, hinaus. Sie reichen bis in die Gegenwart und bis zum Ende der Welt, wenn Christus wiederkommen wird.

      Jesajas Berufung

      Gott berief Jesaja in dem Jahr, in dem König Usija starb, in seinen Dienst (Jesaja 6,1-13). Juda war unter der Herrschaft Usijas sehr reich geworden. Doch aufgrund von Ungerechtigkeit und Korruption kam dieser wachsende Reichtum nicht allen zugute, und der Unterschied zwischen Arm und Reich erreichte einen alarmierenden Punkt. In den ersten neununddreißig Kapiteln des Jesajabuches wird das bevorstehende Gericht Gottes über Juda betont. Man kann nicht einfach tun, was man will, und damit davonkommen. Das ist die erste Lektion, die wir von Jesaja lernen. Das Volk von Juda hatte sich von Gott abgewandt. Für Gott waren sie „ein Geschlecht von Übeltätern“ (Jesaja 1,4 ELB). Was ihm am meisten missfiel, war ihre vorgetäuschte Heiligkeit, während ihre Tempelopfer nichts wert waren (Jesaja 1,11-16)

      Wir können Gott nicht täuschen. Er weiß alles, was wir tun, auch unsere Motive und den Zustand unseres Herzens.

      Das Heil, dat Gott anbietet

      Jesaja lehrt uns aber auch über das Heil, das Gott anbietet: „Ich preise dich, HERR, denn du warst gegen mich erzürnt; dein Zorn hat sich gewendet, und du hast mich getröstet“ (Jesaja 12:1-2 ELB). Wenn die Menschen offen für Gott sind, werden sie sich ihrer Sünde bewusst werden und sich an Gott wenden, um gerettet zu werden. Und er wird sie retten. Während diejenigen, die in ihrer Rebellion verharren, gerichtet werden, werden diejenigen, die Gott treu bleiben, in der erneuerten Welt weiterleben, die er für seine Kinder in der Endzeit vorbereitet hat (Jesaja 65:17-66,24).

      Was Christen in den Jesajatexten vielleicht am wichtigsten finden, ist die Anwesenheit von Jesus Christus in diesem Buch. Es gibt uns das umfassendste prophetische Bild des Messias im gesamten Alten Testament. Jesaja kündigt an:

      • Sein Kommen: „Stimme eines Rufenden: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN; ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! …… Und die Herrlichkeit des HERRN wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird sie sehen; denn der Mund des HERRN hat geredet“ (Jesaja 40, 3-5 ELB).
      • Seine jungfrauliche Geburt: „Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen“ (Jesaja 7,14 ELB).
      • Seine Verkündigung der guten Botschaft: „Der Geist des Herrn, HERRN, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen frohe Botschaft zu bringen, weil er mich gesandt hat, um zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangenen, und Öffnung des Kerkers den Gebundenen“ (Jesaja 61,1 ELB).
      • Sein Opfertod: „Jedoch unsere Leiden – er hat sie getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen…… Die Strafe lag auf ihm  zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden…… Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen (eigenen) Weg; aber der Herr ließ ihn treffen unser aller Schuld …… Er hat aber die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan“ (Jesaja 53,1-12 ELB).
      • Sein Wiederkommen, um die Seinen zu fordern: „Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und Nationen wandeln zu deinem Licht hin, und Könige zu dem Glanz deines Aufgangs.“ (Jesaja 60,2-3 ELB).

      Das Evangelium im Alten Testament

      Jesaja enthält somit eine der deutlichsten Darstellungen des Evangeliums im gesamten Alten Testament. Wir haben gesündigt und verdienen es, bestraft zu werden. Doch Gott bietet uns Rettung an, wenn wir uns nur zu ihm bekehren. Wenn wir einmal Kinder Gottes geworden sind, dürfen wir nicht weiter sündigen, wie es das Volk Juda tat. Prüfen wir also unser Leben, bereuen wir unsere Sünden und bemühen wir uns, als gehorsame Kinder Gottes zu leben.

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