Was ist Rechtfertigung?

Die Rechtfertigungslehre ist eine der wichtigsten Wahrheiten, die wir im Wort Gottes finden. Als er diese Lehre entdeckte, wurde Martin Luthers Leben gerettet. Und auch unser Leben hängt davon ab. Ohne Rechtfertigung erwartet uns nur das Urteil Gottes. Die Rechtfertigung wird zu Recht als der Dreh- und Angelpunkt bezeichnet, um den sich alles im Christentum dreht, die Säule, auf der alles im Christentum ruht.

Niemand ist gerecht
Aber was bedeutet Rechtfertigung wirklich? Im Laufe der Jahrhunderte hat es viele Missverständnisse in Bezug auf diese Lehre gegeben. Schauen wir uns zunächst den Begriff „gerecht sein“ genauer an. Die Bibel zeigt deutlich, dass Gott vollkommene Gerechtigkeit verlangt. Gott sucht nach Menschen, die rechtschaffen und untadelig sind. Aber genau das ist das Problem – niemand ist gerecht, nicht einmal einer (Römer 3,9-20). Wegen unserer Sünde haben wir Gottes Strafe verdient. Niemand verdient es, in den Himmel zu kommen, denn wenn auch nur ein einziger Ungerechter sich Gottes herrlicher und himmlischer Gegenwart nähern könnte, wäre er (Gott) ungerecht gegenüber seiner eigenen Heiligkeit und Rechtschaffenheit.

Wie kann man sich Gott nähern?
Wenn man erkennt, wie ernst dieses Problem ist, stellt sich die Frage: „Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg? Wer wird an seiner heiligen Stätte stehen?“ (vgl. Psalm 15,1; 24,3 ELB). Hier kommt die herrliche Gnade Gottes ins Spiel. Im Evangelium entdecken wir, dass Gott die Sünder annimmt – nicht aufgrund ihrer gerechten Taten, sondern durch den Glauben an Jesus:

„Jetzt aber ist, ohne Gesetz, Gottes Gerechtigkeit offenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten: Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus gegen alle und auf alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist; den Gott dargestellt hat zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben an sein Blut, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes; zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist.“ (Römer 3, 21-26 ELB)

Erklärung: Du bist gerechtfertigt!
Rechtfertigung bedeutet also nicht, dass Gott Sünder annimmt, indem er sie gerecht macht, sondern indem er sie für gerecht erklärt. Die Bibel lehrt ausdrücklich, dass kein Mensch aufgrund seiner eigenen gerechten Taten von Gott gerechtfertigt wird. Ein Mensch muss durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus gerechtfertigt werden.

Christus unser Stellvertreter
Aber wie kann Gott Sünder rechtfertigen? Er kann es durch das Werk seines Sohnes, Jesus Christus. In der Rechtfertigung drückt Gott zwei Dinge aus:

Erstens: Als Gläubiger an Jesus bist du von Schuld befreit. Du bist schuldig, weil du gesündigt hast. Aber Christus ist für deine Sünden gestorben und sein Tod befreit dich von Schuld.
Zweitens: Als Gläubiger an Jesus bist du vollkommen rechtschaffen. Nicht wegen deiner eigenen gerechten Taten, sondern wegen der vollkommenen Gerechtigkeit Jesu. Christus lebte hier auf Erden ein vollkommenes Leben, und seine Gerechtigkeit wird dir zugerechnet, weil du durch den Glauben mit ihm eins geworden bist.

Nicht unsere Taten, sondern unsere Verbundenheit mit Christus
Also, um es deutlich zu sagen: Rechtfertigung bedeutet nicht, dass Gott die Menschen aufgrund ihrer gerechten Taten annimmt. Sünder können nicht gerechtfertigt werden, weil sie in allen Punkten versagen. Gott nimmt nur die Sünder an, die durch Gnade und Glauben mit Christus verbunden sind, der nie gesündigt hat und vollkommen gerecht ist. Die Antwort auf die Frage: „Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg?“ lautet: Jesus Christus und alle, die durch den Glauben mit ihm verbunden sind.
Halte an dieser Wahrheit fest. Erinnere dich jeden Tag deines Lebens daran, und du wirst die Macht der Gnade Gottes erfahren.

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Was ist Rechtfertigung?

Die Rechtfertigungslehre ist eine der wichtigsten Wahrheiten, die wir im Wort Gottes finden. Als er diese Lehre entdeckte, wurde Martin Luthers Leben gerettet. Und auch unser Leben hängt davon ab. Ohne Rechtfertigung erwartet uns nur das Urteil Gottes. Die Rechtfertigung wird zu Recht als der Dreh- und Angelpunkt bezeichnet, um den sich alles im Christentum dreht, die Säule, auf der alles im Christentum ruht.

Niemand ist gerecht
Aber was bedeutet Rechtfertigung wirklich? Im Laufe der Jahrhunderte hat es viele Missverständnisse in Bezug auf diese Lehre gegeben. Schauen wir uns zunächst den Begriff „gerecht sein“ genauer an. Die Bibel zeigt deutlich, dass Gott vollkommene Gerechtigkeit verlangt. Gott sucht nach Menschen, die rechtschaffen und untadelig sind. Aber genau das ist das Problem – niemand ist gerecht, nicht einmal einer (Römer 3,9-20). Wegen unserer Sünde haben wir Gottes Strafe verdient. Niemand verdient es, in den Himmel zu kommen, denn wenn auch nur ein einziger Ungerechter sich Gottes herrlicher und himmlischer Gegenwart nähern könnte, wäre er (Gott) ungerecht gegenüber seiner eigenen Heiligkeit und Rechtschaffenheit.

Wie kann man sich Gott nähern?
Wenn man erkennt, wie ernst dieses Problem ist, stellt sich die Frage: „Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg? Wer wird an seiner heiligen Stätte stehen?“ (vgl. Psalm 15,1; 24,3 ELB). Hier kommt die herrliche Gnade Gottes ins Spiel. Im Evangelium entdecken wir, dass Gott die Sünder annimmt – nicht aufgrund ihrer gerechten Taten, sondern durch den Glauben an Jesus:

„Jetzt aber ist, ohne Gesetz, Gottes Gerechtigkeit offenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten: Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus gegen alle und auf alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist; den Gott dargestellt hat zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben an sein Blut, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes; zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist.“ (Römer 3, 21-26 ELB)

Erklärung: Du bist gerechtfertigt!
Rechtfertigung bedeutet also nicht, dass Gott Sünder annimmt, indem er sie gerecht macht, sondern indem er sie für gerecht erklärt. Die Bibel lehrt ausdrücklich, dass kein Mensch aufgrund seiner eigenen gerechten Taten von Gott gerechtfertigt wird. Ein Mensch muss durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus gerechtfertigt werden.

Christus unser Stellvertreter
Aber wie kann Gott Sünder rechtfertigen? Er kann es durch das Werk seines Sohnes, Jesus Christus. In der Rechtfertigung drückt Gott zwei Dinge aus:

Erstens: Als Gläubiger an Jesus bist du von Schuld befreit. Du bist schuldig, weil du gesündigt hast. Aber Christus ist für deine Sünden gestorben und sein Tod befreit dich von Schuld.
Zweitens: Als Gläubiger an Jesus bist du vollkommen rechtschaffen. Nicht wegen deiner eigenen gerechten Taten, sondern wegen der vollkommenen Gerechtigkeit Jesu. Christus lebte hier auf Erden ein vollkommenes Leben, und seine Gerechtigkeit wird dir zugerechnet, weil du durch den Glauben mit ihm eins geworden bist.

Nicht unsere Taten, sondern unsere Verbundenheit mit Christus
Also, um es deutlich zu sagen: Rechtfertigung bedeutet nicht, dass Gott die Menschen aufgrund ihrer gerechten Taten annimmt. Sünder können nicht gerechtfertigt werden, weil sie in allen Punkten versagen. Gott nimmt nur die Sünder an, die durch Gnade und Glauben mit Christus verbunden sind, der nie gesündigt hat und vollkommen gerecht ist. Die Antwort auf die Frage: „Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berg?“ lautet: Jesus Christus und alle, die durch den Glauben mit ihm verbunden sind.
Halte an dieser Wahrheit fest. Erinnere dich jeden Tag deines Lebens daran, und du wirst die Macht der Gnade Gottes erfahren.

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