Was ist Hoffnung?

(Anmerkung: Die Zitate in diesem Text stammen aus der Elberfelder Bibel)

In unserem täglichen Sprachgebrauch ist „Hoffnung“ etwas Positives, aber auch etwas Ungewisses. Wenn wir auf etwas hoffen, wissen wir nicht sicher, ob es eintreten wird. Die Bibel lehrt uns jedoch, dass es eine absolut sichere und verlässliche Quelle der Hoffnung gibt: Gottes Charakter und seine Verheißungen.

Worauf hoffst du?

Menschen hoffen auf viele verschiedene Dinge. Viele sehnen sich nach einem komfortablen und sorgenfreien Leben. Sie hoffen auf Gesundheit, Reichtum und Macht oder auf einen guten Job, um nur einige Beispiele zu nennen. Eine hoffnungsvolle Einstellung kann dabei helfen, das Leben weiterhin positiv zu sehen, auch wenn die tägliche Realität manchmal zäh ist. Aber es gibt keine Garantie dafür, dass Menschen das bekommen, wonach sie sich sehnen. Sie laufen Gefahr, enttäuscht zu werden.

Darüber hinaus sind die oben genannten Beispiele nur vorübergehend. Sie bestehen höchstens bis zu unserem Tod und können von einem Tag auf den anderen verschwinden. Menschen werden krank, die Börse bricht ein und Hurrikane oder Erdbeben zerstören sorgfältig gepflegte Häuser. Und selbst wenn alles gut läuft: “Wenn ein gottloser Mensch stirbt, wird seine Hoffnung zunichte, und die Erwartung der Frevler ist zunichtegeworden” (Sprüche 11,7). Wenn unsere Hoffnung nur auf irdische Dinge gerichtet ist, handeln wir also töricht.

Unsere Hoffnung in Christus

Die Bibel spricht nicht von Hoffnung als einer ungewissen Zukunftserwartung, sondern als einem soliden Fundament für das Leben jedes Gläubigen. Paulus schreibt darüber in 2 Thessalonicher 2,16-17: „Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben hat durch die Gnade, tröste eure Herzen und befestige euch in jedem guten Werk und Wort.“

Paulus spricht nicht über die Menschheit im Allgemeinen, sondern über Menschen, die Gott kennen als „ihren Vater“ und Jesus als „ihren Herrn Jesus Christus“. Wahre Hoffnung findet man nur bei ihm. Das sagt auch Petrus: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.“ (1. Petrus 1,3)

In der Bibel wird Hoffnung in einem Atemzug mit Glauben und Liebe erwähnt (siehe 1. Korinther 13,13). Der Glaube überzeugt uns von Dingen, die wir (noch) nicht sehen können, die uns aber von dem Gott, der uns liebt, versprochen wurden. Der Glaube gibt uns Vertrauen in sein Wort über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Der Glaube macht die Dinge, auf die wir hoffen, real.

Eine große Belohnung, die mit Sicherheit kommen wird

Dieses Verhältnis zwischen Glauben und Hoffnung macht auch deutlich, worauf Gläubige hoffen, nämlich auf die guten Dinge, die Gott uns für die Zukunft versprochen hat. Und das ist eine ganze Menge. Es umfasst geistliche Segnungen während unseres irdischen Lebens, aber auch ewiges Leben in der Nähe des Herrn auf einer neuen Erde, auf der es keine Sünde, kein Leid und keinen Tod mehr geben wird. Diese Dinge können wir jetzt noch nicht sehen, aber durch den Glauben können wir dennoch sicher sein, dass unsere Hoffnung erfüllt werden wird.

In Epheser 1,17-19 und Epheser 2,4-7 lesen wir über den alle Dinge überragenden Reichtum der Gnade Gottes, die er uns schenken wird. Als Christen können wir in diesem Leben mit den Mächten Satans und auch der Sünde kämpfen, die noch immer in unseren Herzen wohnt. Aber nicht nur ist unsere Belohnung überwältigend groß, wir können auch vollkommen sicher sein, dass wir diese Belohnung tatsächlich erhalten werden. 4. Mose 23,19 sagt: „Nicht ein Mensch ist Gott, dass er lüge, noch ein Menschensohn, dass er bereue.“ Alles, was der Herr gesagt hat, wird sich erfüllen.

Das Beispiel Abrahams

Die Hoffnung auf Gott ist keine vage Erwartung oder unsichere Suche. Es ist ein festes Vertrauen auf Gott und sein Wort. Um zu verstehen, was das bedeutet, kann man sich Abraham ansehen. Gott hatte ihm versprochen, dass er und seine Frau Sara ein Kind bekommen würden und dass aus diesem Kind ein großes Volk entstehen würde. Aber die Jahre vergingen, ohne dass etwas geschah. Abraham und seine Frau blieben kinderlos.

Die Bibel sagt über Abraham: „Und nicht schwach im Glauben, sah er nicht seinen eigenen schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sara, und zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde gestärkt im Glauben, Gott die Ehre gebend, und war der vollen Gewissheit, dass er, was er verheißen hatte, auch zu tun vermag.“ (Römer 4,19-21). Er hoffte auf Gott, entgegen aller Logik. Gott erfüllte dieses Versprechen auf glorreiche Weise. Als Abraham hundert Jahre alt war, wurde sein Sohn Isaak geboren. Aus diesem Kind entstand ein großes Volk, und schließlich wurde daraus der Herr Jesus Christus geboren. Durch ihn, unseren Erlöser, können auch wir Glauben und Vertrauen in Gott haben.

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Was ist Hoffnung?

(Anmerkung: Die Zitate in diesem Text stammen aus der Elberfelder Bibel)

In unserem täglichen Sprachgebrauch ist „Hoffnung“ etwas Positives, aber auch etwas Ungewisses. Wenn wir auf etwas hoffen, wissen wir nicht sicher, ob es eintreten wird. Die Bibel lehrt uns jedoch, dass es eine absolut sichere und verlässliche Quelle der Hoffnung gibt: Gottes Charakter und seine Verheißungen.

Worauf hoffst du?

Menschen hoffen auf viele verschiedene Dinge. Viele sehnen sich nach einem komfortablen und sorgenfreien Leben. Sie hoffen auf Gesundheit, Reichtum und Macht oder auf einen guten Job, um nur einige Beispiele zu nennen. Eine hoffnungsvolle Einstellung kann dabei helfen, das Leben weiterhin positiv zu sehen, auch wenn die tägliche Realität manchmal zäh ist. Aber es gibt keine Garantie dafür, dass Menschen das bekommen, wonach sie sich sehnen. Sie laufen Gefahr, enttäuscht zu werden.

Darüber hinaus sind die oben genannten Beispiele nur vorübergehend. Sie bestehen höchstens bis zu unserem Tod und können von einem Tag auf den anderen verschwinden. Menschen werden krank, die Börse bricht ein und Hurrikane oder Erdbeben zerstören sorgfältig gepflegte Häuser. Und selbst wenn alles gut läuft: “Wenn ein gottloser Mensch stirbt, wird seine Hoffnung zunichte, und die Erwartung der Frevler ist zunichtegeworden” (Sprüche 11,7). Wenn unsere Hoffnung nur auf irdische Dinge gerichtet ist, handeln wir also töricht.

Unsere Hoffnung in Christus

Die Bibel spricht nicht von Hoffnung als einer ungewissen Zukunftserwartung, sondern als einem soliden Fundament für das Leben jedes Gläubigen. Paulus schreibt darüber in 2 Thessalonicher 2,16-17: „Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben hat durch die Gnade, tröste eure Herzen und befestige euch in jedem guten Werk und Wort.“

Paulus spricht nicht über die Menschheit im Allgemeinen, sondern über Menschen, die Gott kennen als „ihren Vater“ und Jesus als „ihren Herrn Jesus Christus“. Wahre Hoffnung findet man nur bei ihm. Das sagt auch Petrus: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.“ (1. Petrus 1,3)

In der Bibel wird Hoffnung in einem Atemzug mit Glauben und Liebe erwähnt (siehe 1. Korinther 13,13). Der Glaube überzeugt uns von Dingen, die wir (noch) nicht sehen können, die uns aber von dem Gott, der uns liebt, versprochen wurden. Der Glaube gibt uns Vertrauen in sein Wort über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Der Glaube macht die Dinge, auf die wir hoffen, real.

Eine große Belohnung, die mit Sicherheit kommen wird

Dieses Verhältnis zwischen Glauben und Hoffnung macht auch deutlich, worauf Gläubige hoffen, nämlich auf die guten Dinge, die Gott uns für die Zukunft versprochen hat. Und das ist eine ganze Menge. Es umfasst geistliche Segnungen während unseres irdischen Lebens, aber auch ewiges Leben in der Nähe des Herrn auf einer neuen Erde, auf der es keine Sünde, kein Leid und keinen Tod mehr geben wird. Diese Dinge können wir jetzt noch nicht sehen, aber durch den Glauben können wir dennoch sicher sein, dass unsere Hoffnung erfüllt werden wird.

In Epheser 1,17-19 und Epheser 2,4-7 lesen wir über den alle Dinge überragenden Reichtum der Gnade Gottes, die er uns schenken wird. Als Christen können wir in diesem Leben mit den Mächten Satans und auch der Sünde kämpfen, die noch immer in unseren Herzen wohnt. Aber nicht nur ist unsere Belohnung überwältigend groß, wir können auch vollkommen sicher sein, dass wir diese Belohnung tatsächlich erhalten werden. 4. Mose 23,19 sagt: „Nicht ein Mensch ist Gott, dass er lüge, noch ein Menschensohn, dass er bereue.“ Alles, was der Herr gesagt hat, wird sich erfüllen.

Das Beispiel Abrahams

Die Hoffnung auf Gott ist keine vage Erwartung oder unsichere Suche. Es ist ein festes Vertrauen auf Gott und sein Wort. Um zu verstehen, was das bedeutet, kann man sich Abraham ansehen. Gott hatte ihm versprochen, dass er und seine Frau Sara ein Kind bekommen würden und dass aus diesem Kind ein großes Volk entstehen würde. Aber die Jahre vergingen, ohne dass etwas geschah. Abraham und seine Frau blieben kinderlos.

Die Bibel sagt über Abraham: „Und nicht schwach im Glauben, sah er nicht seinen eigenen schon erstorbenen Leib an, da er fast hundert Jahre alt war, und das Absterben des Mutterleibes der Sara, und zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde gestärkt im Glauben, Gott die Ehre gebend, und war der vollen Gewissheit, dass er, was er verheißen hatte, auch zu tun vermag.“ (Römer 4,19-21). Er hoffte auf Gott, entgegen aller Logik. Gott erfüllte dieses Versprechen auf glorreiche Weise. Als Abraham hundert Jahre alt war, wurde sein Sohn Isaak geboren. Aus diesem Kind entstand ein großes Volk, und schließlich wurde daraus der Herr Jesus Christus geboren. Durch ihn, unseren Erlöser, können auch wir Glauben und Vertrauen in Gott haben.

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