Warum sind Menschen schlecht?

(Anmerkung: Die Zitate in diesem Artikel stammen aus der Elberfelder Bibel)

Diese Frage geht von einer Vorannahme aus, nämlich dass Menschen schlecht sind. Viele teilen diese Vorannahme nicht. Sicherlich nicht, wenn es um sie selbst geht. Aber aus biblischer Sicht lässt sich dem nichts entgegnen. In Römer 3,11 steht: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht.“ Die Bibel hat offenbar kein Problem damit, zu verallgemeinern.

Menschen sind schlecht. Das bedeutet nicht, dass alle Menschen gleich schlecht sind oder dass jeder Mensch so schlecht ist, wie er nur sein kann. Es bedeutet jedoch, dass wir nicht so gut sind, wie wir sein sollten. Es bedeutet auch, dass es in unserem Leben niemals etwas Gutes gibt, das vollkommen rein ist. So wie Salz in jedem Tropfen Wasser aus dem Ozean zu finden ist, so ist das Leben jedes Menschen von Schlechtigkeit durchdrängt.

Kein Mensch ist gerecht

Wie kann das sein? Es liegt nicht an Gott. Gott hat den Menschen gut und nach seinem Ebenbild geschaffen. In 1. Mose 1,31 lesen wir, nachdem Gott den Menschen geschaffen hat: „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“

Diese ursprüngliche Situation hat sich jedoch drastisch verändert. Adam, der erste Mensch, entschied sich gegen Gott. Dadurch kam die Sünde in die Welt (Römer 5,12). Seitdem werden alle Menschen mit einer sündigen Natur geboren. „Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, dass er nur Gutes täte und niemals sündigte.“ (Prediger 7:20). Das ist nicht schön zu hören. Aber man muss sich nur umschauen oder in sich hineinhorchen, um zu wissen, dass es wahr ist. G.K. Chesterton schrieb einst: „Die Erbsünde ist das einzige christliche Dogma, das man wirklich beweisen kann.“

Es ist also besser, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Denn „wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). In der Tat, wenn wir unsere Schlechtigkeit leugnen, täuschen wir uns selbst. Wir wissen es besser. Denn dass wir nach Gottes Ebenbild geschaffen sind, bedeutet, dass wir immer noch wissen, was gut und was schlecht ist (Römer 2,14-15). Tief in unserem Inneren wissen wir alle, dass wir das Gebet „Vergib uns unsere Schulden“ (Matthäus 6,12) dringend brauchen.

Menschen sind schlecht, weil sie schlecht sein können

Die biblische Antwort lässt sich so zusammenfassen, dass Menschen schlecht sind, weil sie schlecht sein können. Wir sind unseren eigenen Entscheidungen ausgeliefert. Die Bibel geht sogar noch einen Schritt weiter: Menschen sind schlecht, weil sie nicht anders können, als schlecht zu sein. Niemand muss uns beibringen, schlecht zu sein. Das liegt tief in uns, es muss nur zum Vorschein kommen. Und selbst wenn es nicht zum Vorschein kommt, ist es dennoch in uns vorhanden.

Vergangenheit und Gegenwart

Wenn wir ehrlich zugeben, dass wir schlecht sind, lautet die nächste Frage natürlich: Wie werden wir davon befreit? Die Antwort lautet: durch Jesus. Diese Antwort hat drei Aspekte: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 

  • Die Sünden, unsere Schlechtigkeit aus der Vergangenheit, werden von Jesus vergeben, wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen. „… in dem Geliebten, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade“ (Epheser1,7). 
  • In der Gegenwart bricht der Herr Jesus das Rückgrat des Sündenmonsters, das uns in seinem Griff hielt. Er lässt seinen Geist in uns wohnen, wodurch das Schlechte in uns überwunden wird. „Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen“ (Galater 5,16). Das bedeutet nicht, dass unsere schlechte Natur vollständig verschwunden ist. Jeder Gläubige, der ehrlich zu sich selbst ist, muss das anerkennen. Selbst der Apostel Paulus musste schreiben: „denn nicht das, was ich will, tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus“ (Römer 7,15). 
  • Es bleibt also noch etwas, worauf wir uns in Zukunft freuen können. Wenn Jesus wiederkommt, wird die Sünde endgültig besiegt sein. Dann kommen der neue Himmel und die neue Erde. Alle, die an Jesus glauben, werden dort sein. Aber Sünde wird es nicht mehr geben: „Und alles Unreine wird nicht in sie hineinkommen“ (Offenbarung 21,27). Dann kann endlich gesagt werden: Die Menschen sind gut. Denn sie spiegeln vollkommen das Bild Gottes wider, der nur gut ist. 

Die gute Nachricht ist also, dass der Herr Gott durch Jesus Christus unsere schlechten Taten vergibt, unsere schlechte Natur verändert und bei Jesu Wiederkunft alles Böse vollständig beseitigen wird. Das stellt uns vor die Frage, ob wir das wollen oder ob wir zu sehr an unserer Schlechtigkeit hängen, um Gott damit seinen Willen tun zu lassen. Wie ist das bei dir?

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Warum sind Menschen schlecht?

(Anmerkung: Die Zitate in diesem Artikel stammen aus der Elberfelder Bibel)

Diese Frage geht von einer Vorannahme aus, nämlich dass Menschen schlecht sind. Viele teilen diese Vorannahme nicht. Sicherlich nicht, wenn es um sie selbst geht. Aber aus biblischer Sicht lässt sich dem nichts entgegnen. In Römer 3,11 steht: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht.“ Die Bibel hat offenbar kein Problem damit, zu verallgemeinern.

Menschen sind schlecht. Das bedeutet nicht, dass alle Menschen gleich schlecht sind oder dass jeder Mensch so schlecht ist, wie er nur sein kann. Es bedeutet jedoch, dass wir nicht so gut sind, wie wir sein sollten. Es bedeutet auch, dass es in unserem Leben niemals etwas Gutes gibt, das vollkommen rein ist. So wie Salz in jedem Tropfen Wasser aus dem Ozean zu finden ist, so ist das Leben jedes Menschen von Schlechtigkeit durchdrängt.

Kein Mensch ist gerecht

Wie kann das sein? Es liegt nicht an Gott. Gott hat den Menschen gut und nach seinem Ebenbild geschaffen. In 1. Mose 1,31 lesen wir, nachdem Gott den Menschen geschaffen hat: „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“

Diese ursprüngliche Situation hat sich jedoch drastisch verändert. Adam, der erste Mensch, entschied sich gegen Gott. Dadurch kam die Sünde in die Welt (Römer 5,12). Seitdem werden alle Menschen mit einer sündigen Natur geboren. „Denn kein Mensch auf Erden ist so gerecht, dass er nur Gutes täte und niemals sündigte.“ (Prediger 7:20). Das ist nicht schön zu hören. Aber man muss sich nur umschauen oder in sich hineinhorchen, um zu wissen, dass es wahr ist. G.K. Chesterton schrieb einst: „Die Erbsünde ist das einzige christliche Dogma, das man wirklich beweisen kann.“

Es ist also besser, der Wahrheit ins Auge zu sehen. Denn „wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1. Johannes 1,8). In der Tat, wenn wir unsere Schlechtigkeit leugnen, täuschen wir uns selbst. Wir wissen es besser. Denn dass wir nach Gottes Ebenbild geschaffen sind, bedeutet, dass wir immer noch wissen, was gut und was schlecht ist (Römer 2,14-15). Tief in unserem Inneren wissen wir alle, dass wir das Gebet „Vergib uns unsere Schulden“ (Matthäus 6,12) dringend brauchen.

Menschen sind schlecht, weil sie schlecht sein können

Die biblische Antwort lässt sich so zusammenfassen, dass Menschen schlecht sind, weil sie schlecht sein können. Wir sind unseren eigenen Entscheidungen ausgeliefert. Die Bibel geht sogar noch einen Schritt weiter: Menschen sind schlecht, weil sie nicht anders können, als schlecht zu sein. Niemand muss uns beibringen, schlecht zu sein. Das liegt tief in uns, es muss nur zum Vorschein kommen. Und selbst wenn es nicht zum Vorschein kommt, ist es dennoch in uns vorhanden.

Vergangenheit und Gegenwart

Wenn wir ehrlich zugeben, dass wir schlecht sind, lautet die nächste Frage natürlich: Wie werden wir davon befreit? Die Antwort lautet: durch Jesus. Diese Antwort hat drei Aspekte: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 

  • Die Sünden, unsere Schlechtigkeit aus der Vergangenheit, werden von Jesus vergeben, wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen. „… in dem Geliebten, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade“ (Epheser1,7). 
  • In der Gegenwart bricht der Herr Jesus das Rückgrat des Sündenmonsters, das uns in seinem Griff hielt. Er lässt seinen Geist in uns wohnen, wodurch das Schlechte in uns überwunden wird. „Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen“ (Galater 5,16). Das bedeutet nicht, dass unsere schlechte Natur vollständig verschwunden ist. Jeder Gläubige, der ehrlich zu sich selbst ist, muss das anerkennen. Selbst der Apostel Paulus musste schreiben: „denn nicht das, was ich will, tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus“ (Römer 7,15). 
  • Es bleibt also noch etwas, worauf wir uns in Zukunft freuen können. Wenn Jesus wiederkommt, wird die Sünde endgültig besiegt sein. Dann kommen der neue Himmel und die neue Erde. Alle, die an Jesus glauben, werden dort sein. Aber Sünde wird es nicht mehr geben: „Und alles Unreine wird nicht in sie hineinkommen“ (Offenbarung 21,27). Dann kann endlich gesagt werden: Die Menschen sind gut. Denn sie spiegeln vollkommen das Bild Gottes wider, der nur gut ist. 

Die gute Nachricht ist also, dass der Herr Gott durch Jesus Christus unsere schlechten Taten vergibt, unsere schlechte Natur verändert und bei Jesu Wiederkunft alles Böse vollständig beseitigen wird. Das stellt uns vor die Frage, ob wir das wollen oder ob wir zu sehr an unserer Schlechtigkeit hängen, um Gott damit seinen Willen tun zu lassen. Wie ist das bei dir?

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