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Gott sandte seinen Sohn in diese Welt, damit Jesus alle Sünden der Menschheit auf sich nehmen und dafür bezahlen konnte. Darum musste er sterben.

Als Gott diese Welt und ihre Bewohner erschuf, war sie voller Leben. Gott schuf den Tod nicht, aber er warnte Adam, dass der Tod folgen würde, wenn er vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse essen würde (1. Mose 2,17). Genau dies geschah, als Adam und Eva beschlossen, Gott nicht zu gehorchen: Der Tod trat in der Welt ein. Er trat nicht nur in ihre Welt ein, sondern betraf auch die gesamte Menschheit (Römer 5,12). Jeder Mensch wird als Sünder geboren und ist dem Tod unterworfen. Der Tod ist die Folge der Sünde: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Römer 6,23).

Folge der Sünde

Der Tod ist die Folge des Ungehorsams gegenüber Gott, dem, der uns Leben gegeben hat. Der Versuch, die Sünde durch gute Taten auszugleichen, wird niemals funktionieren, denn die Folge der Sünde ist der Tod. Menschen können den Tod nicht aus eigener Kraft überwinden.

Gott ist gerecht

Gott ist in all seinen Wegen gerecht und dies bedeutet, dass er nur straft, wenn Menschen sündigen (5. Mose 32,4). Gott ist aber auch gnädig und gewillt, die Sünde zu vergeben (Psalm 103,3;8). Im Alten Testament konnten Menschen, die sündigten, ein Tier bringen, das an ihrer Stelle getötet wurde (3. Mose 4,22-31). Es war Gottes Vorsorge für Menschen, die kein perfektes Leben führen können. Aber diese Tieropfer wiesen auf das vollkommene Opfer hin, das Jesus Christus ein für alle Mal brachte.

Das perfekte Lamm

Wenn Jesus nicht gekommen wäre, wären diese Opfer sinnlos gewesen. Kein Tier kann die menschliche Schuld wegnehmen — es machte nur Sinn, weil der Messias (Jesus) verheißen worden war (Hebräer 10,4). Der Messias würde das perfekte Lamm sein, das leiden und sterben würde, damit die Menschen von ihren Sünden gerettet werden könnten (Hebräer 10,10-12). Jesus war ohne Sünde und deshalb war er qualifiziert, die Sünde der Welt zu tragen.

Jesus bezahlte mit seinem Leben

Gott sandte seinen Sohn in diese Welt, damit Jesus alle Sünden der Menschheit auf sich nehmen und dafür bezahlen konnte (1. Johannes 2,1-2). Da der Tod der Lohn für die Sünde ist, musste Jesus mit seinem Leben bezahlen. Jesus wusste vorher, dass dies sein Auftrag war (Matthäus 16,21). Er fürchtete die Leiden und den Tod, die ihn erwarteten, so sehr, dass er sogar zu Gott betete, dies von ihm wegzunehmen. Aber er unterwarf sich dem Willen seines Vaters, und dieser Wille war, dass Jesus für die Sünden der Welt bezahlen würde (Matthäus 26,39). Es gibt keinen anderen Weg für die Menschheit, sich mit Gott zu versöhnen! (1. Timotheus 2,5-6; Römer 5,10; 2. Korinther 5,20; Kolosser 1,21-22)

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Esther Visser

Esther Visser (1972) wurde in Gouda, einer Stadt in Holland, geboren. Sie absolvierte einen zweijährigen Master-Abschluss am Tyndale Theological Seminary in Badhoevedorp, um sich auf das Missionsfeld vorzubereiten. Im Jahr 2000 wurden ihr Mann und sie in Zusammenarbeit mit der OMF und dem GZB als Gemeindegründer nach Thailand entsandt. Sie lebten und arbeiteten dort 15 Jahre lang zusammen mit ihren beiden Kindern. Zurzeit arbeitet Esther als Autorin und Redakteurin für GlobalRize und ist stellvertretende Redaktionsleiterin von De Waarheidsvriend, der Hauszeitschrift des Gereformeerde Bond innerhalb der Evangelischen Kirche der Niederlande. Sie ist auch als Künstlerin aktiv.

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