War Jesus ganz Mensch?

“Weil diese Kinder nun Menschen von Fleisch und Blut sind, ist auch er ein Mensch von Fleisch und Blut geworden. So konnte er durch seinen Tod den Teufel entmachten, der die Macht über den Tod hatte, und konnte die befreien, die durch Angst vor dem Tod ihr ganzes Leben lang versklavt waren.” (Hebräer 2,14-15)

Höher als die Engel

In Hebräer 1 argumentiert der Autor, dass Jesus viel höher ist als die Engel; er ist sogar Gott gleich. Viele andere Verse bestätigen dasselbe: Johannes 1,1 sagt, “das Wort war Gott.” Wenn man den Rest von Johannes 1, weiterliest, wird klar, dass das Wort, von dem die Rede ist, Jesus ist. In Römer 9,5 sagt Paulus von Christus: “Er ist Gott, der über allem steht.” Und in Kolosser 1,15 heißt es, von Christus: “Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes.” Wiederum in Kolosser 1,19 (HfA) heißt es über ihn: “Gott hat beschlossen, mit seiner ganzen Fülle in ihm zu wohnen.”

Geringer gemacht als die Engel

In Hebräer 2 wird plötzlich ein anderer Blickwinkel hervorgehoben. Jesus wurde für eine kleine Weile niedriger gemacht als die Engel. (Hebräer 2,9) Das bezieht sich natürlich auf die Zeit, in der Jesus auf der Erde war. Seine Mutter Maria war Jungfrau, als der Heilige Geist auf sie kam und sie Christus, den Sohn Gottes, in ihrem Mutterleib empfing. (Jesaja 7,14; Lukas 1,27-35; Matthäus 1,18-25) Christus wurde durch den Heiligen Geist gezeugt, ohne dass es zu einem körperlichen Geschlechtsverkehr kam. Er wurde als menschliches Baby geboren. (Lukas 2,1-7; Johannes 1,14; Römer 1,3; Galater 4,4). Er lebte etwa 30 Jahre lang auf der Erde und wuchs in einer normalen menschlichen Familie auf. Er war für menschliche Augen sichtbar und die Menschen konnten mit ihm sprechen. (1. Johannes 1,1-3) Er empfand menschliche Gefühle. Und schließlich ist er gestorben. (Aber er ist wieder auferstanden!)

Gott und Mensch

Also ja, obwohl Jesus gleichzeitig Gott blieb, war er während seines Lebens auf der Erde ganz Mensch. Er ist nun weiterhin Gott und Mensch, eine Person mit zwei unterschiedlichen Naturen – für immer. Das ist nicht leicht zu verstehen. In einem sehr altes Glaubensbekenntnis wird es so erklärt: Jesus ist „Vollkommener Gott, vollkommener Mensch, bestehend aus einer vernünftigen Seele und aus menschlichem Fleisch. […] Denn wie vernünftige Seele und Fleisch einen Menschen ergeben, so ergeben Gott und Mensch einen Christus.“

Im Jahr 451 gab es das Konzil von Chalcedon. Das Konzil legte eine Formulierung fest, die bis heute die christologische Lehrgrundlage der orthodoxen, der katholischen, der anglikanischen und der protestantischen Kirchen bildet:
„Ein und derselbe ist Christus, der einziggeborene Sohn und Herr, der in zwei Naturen unvermischt, unveränderlich, ungetrennt und unteilbar erkannt wird, wobei nirgends wegen der Einung der Unterschied der Naturen aufgehoben ist, vielmehr die Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen gewahrt bleibt und sich in einer Person und einer Hypostase vereinigt.“

Wieso musste Jesus Mensch werden?

Jesus wollte die Menschheit von der Macht des Teufels erlösen. Dazu musste er sich mit dem Grundproblem der Menschen befassen: ihren Sünden. Denn durch unsere Sünden sind wir dem Tod unterworfen, und nur weil wir sündig sind, hat der Teufel überhaupt Macht über unser Leben. Die Menschen hatten gesündigt, und deshalb musste Jesus selbst Mensch werden, um für die Sünden der Menschen zu bezahlen. “Weil durch einen Menschen der Tod kam, kommt auch die Auferstehung vom Tod durch einen Menschen.” (1. Korinther 15,21) So weit war Gott bereit zu gehen: sich niedriger als die Engel zu machen, wenn auch nur für eine Weile! “So konnte er durch seinen Tod den Teufel entmachten, der die Macht über den Tod hatte.” (Hebräer 2,14) Jesus öffnete den Weg zu Gott, indem er am Kreuz starb und die Sünden jedes einzelnen Menschen, der an ihn glaubt, sühnte. Auf diese Weise hat er die Macht Satans und des Todes zerstört. Und warum? Weil wenn du von deinen Sünden befreit bist, du frei bist, das ewige Leben zu genießen. Der Tod hat seinen Stachel verloren.

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War Jesus ganz Mensch?

“Weil diese Kinder nun Menschen von Fleisch und Blut sind, ist auch er ein Mensch von Fleisch und Blut geworden. So konnte er durch seinen Tod den Teufel entmachten, der die Macht über den Tod hatte, und konnte die befreien, die durch Angst vor dem Tod ihr ganzes Leben lang versklavt waren.” (Hebräer 2,14-15)

Höher als die Engel

In Hebräer 1 argumentiert der Autor, dass Jesus viel höher ist als die Engel; er ist sogar Gott gleich. Viele andere Verse bestätigen dasselbe: Johannes 1,1 sagt, “das Wort war Gott.” Wenn man den Rest von Johannes 1, weiterliest, wird klar, dass das Wort, von dem die Rede ist, Jesus ist. In Römer 9,5 sagt Paulus von Christus: “Er ist Gott, der über allem steht.” Und in Kolosser 1,15 heißt es, von Christus: “Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes.” Wiederum in Kolosser 1,19 (HfA) heißt es über ihn: “Gott hat beschlossen, mit seiner ganzen Fülle in ihm zu wohnen.”

Geringer gemacht als die Engel

In Hebräer 2 wird plötzlich ein anderer Blickwinkel hervorgehoben. Jesus wurde für eine kleine Weile niedriger gemacht als die Engel. (Hebräer 2,9) Das bezieht sich natürlich auf die Zeit, in der Jesus auf der Erde war. Seine Mutter Maria war Jungfrau, als der Heilige Geist auf sie kam und sie Christus, den Sohn Gottes, in ihrem Mutterleib empfing. (Jesaja 7,14; Lukas 1,27-35; Matthäus 1,18-25) Christus wurde durch den Heiligen Geist gezeugt, ohne dass es zu einem körperlichen Geschlechtsverkehr kam. Er wurde als menschliches Baby geboren. (Lukas 2,1-7; Johannes 1,14; Römer 1,3; Galater 4,4). Er lebte etwa 30 Jahre lang auf der Erde und wuchs in einer normalen menschlichen Familie auf. Er war für menschliche Augen sichtbar und die Menschen konnten mit ihm sprechen. (1. Johannes 1,1-3) Er empfand menschliche Gefühle. Und schließlich ist er gestorben. (Aber er ist wieder auferstanden!)

Gott und Mensch

Also ja, obwohl Jesus gleichzeitig Gott blieb, war er während seines Lebens auf der Erde ganz Mensch. Er ist nun weiterhin Gott und Mensch, eine Person mit zwei unterschiedlichen Naturen – für immer. Das ist nicht leicht zu verstehen. In einem sehr altes Glaubensbekenntnis wird es so erklärt: Jesus ist „Vollkommener Gott, vollkommener Mensch, bestehend aus einer vernünftigen Seele und aus menschlichem Fleisch. […] Denn wie vernünftige Seele und Fleisch einen Menschen ergeben, so ergeben Gott und Mensch einen Christus.“

Im Jahr 451 gab es das Konzil von Chalcedon. Das Konzil legte eine Formulierung fest, die bis heute die christologische Lehrgrundlage der orthodoxen, der katholischen, der anglikanischen und der protestantischen Kirchen bildet:
„Ein und derselbe ist Christus, der einziggeborene Sohn und Herr, der in zwei Naturen unvermischt, unveränderlich, ungetrennt und unteilbar erkannt wird, wobei nirgends wegen der Einung der Unterschied der Naturen aufgehoben ist, vielmehr die Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen gewahrt bleibt und sich in einer Person und einer Hypostase vereinigt.“

Wieso musste Jesus Mensch werden?

Jesus wollte die Menschheit von der Macht des Teufels erlösen. Dazu musste er sich mit dem Grundproblem der Menschen befassen: ihren Sünden. Denn durch unsere Sünden sind wir dem Tod unterworfen, und nur weil wir sündig sind, hat der Teufel überhaupt Macht über unser Leben. Die Menschen hatten gesündigt, und deshalb musste Jesus selbst Mensch werden, um für die Sünden der Menschen zu bezahlen. “Weil durch einen Menschen der Tod kam, kommt auch die Auferstehung vom Tod durch einen Menschen.” (1. Korinther 15,21) So weit war Gott bereit zu gehen: sich niedriger als die Engel zu machen, wenn auch nur für eine Weile! “So konnte er durch seinen Tod den Teufel entmachten, der die Macht über den Tod hatte.” (Hebräer 2,14) Jesus öffnete den Weg zu Gott, indem er am Kreuz starb und die Sünden jedes einzelnen Menschen, der an ihn glaubt, sühnte. Auf diese Weise hat er die Macht Satans und des Todes zerstört. Und warum? Weil wenn du von deinen Sünden befreit bist, du frei bist, das ewige Leben zu genießen. Der Tod hat seinen Stachel verloren.

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