Jesus ist der Mittler zwischen Gott und den Menschen

Es gibt eine Kluft zwischen Gott und Mensch

Wenn zwei Parteien weit auseinander stehen, ist manchmal ein Mittler erforderlich, jemand, der die Distanz überbrücken kann. Das gilt zwischen Menschen untereinander und das gilt auch zwischen Menschen und Gott. Gott ist zu hoch für Menschen. In der Bibel steht sogar, dass man nicht überleben kann, wenn man Gott sieht ( 2. Mose 33,20). Um die Distanz zu überbrücken, ist ein Mittler erforderlich. Das galt bereits im Alten Testament für die Beziehung zwischen Gott und seinem besonderen Volk Israel. Moses war der Mittler zwischen Gott und seinem Volk (siehe beispielsweise 2. Mose 20,18-22 und Apostelgeschichte 7,37-38). Aber auch Moses selbst brauchte manchmal Vermittlung. Er erhielt die Thora aus den Händen von Engeln (Galater 3:19). Es waren also mehrere Mittler notwendig, um die unermessliche Kluft zwischen Gott und den Menschen zu überbrücken.

Die Kluft wurde immer größer

Schon zu Beginn des Weges Gottes mit seinem Volk, als Israel gerade erst berufen worden war, war Vermittlung notwendig. Darauf folgte eine lange Geschichte des Ungehorsams. Immer wieder musste der Herr Gott feststellen: „Ihr habt nicht auf mich gehört …“ Infolgedessen wurde die Kluft zwischen Gott und seinem Volk nur noch größer: „…..eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, dass er euch nicht hört.“ (Jesaja 59,2) Wie sollte das jemals wieder gut werden? Wenn schon am Anfang zwei Mittler nötig waren, was musste dann jetzt geschehen? Wer konnte jemals die Kluft überbrücken?

Darüber hinaus gibt es neben dem Volk Israel noch unzählige andere Völker. Auch diese haben sich alle von Gott entfernt. Suche doch einmal einen Mittler dafür … Es wird mindestens ein ganzes Team von Mittlern nötig sein, um diesen Konflikt zu überwinden.

Wer kann vermitteln?

Damit ein Vermittlungsversuch Aussicht auf Erfolg hat, muss der Mittler über den Parteien stehen. Er darf sich nicht von vornherein für eine Seite entscheiden. Sonst würde höchstens der Wille der stärkeren Partei der anderen aufgezwungen. Deshalb müssen sich beide Parteien über den Mittler einig sein. Wer kann als unabhängiger Mittler im Konflikt zwischen Gott und den Menschen auftreten? Gott ist die fordernde Partei – also muss es auf jeden Fall jemand sein, dem er diese Aufgabe anvertraut. Und dann macht Gott einen Vorschlag. Wählt er jemanden zwischen Gott und den Menschen? Einen der Erzengel, wie Gabriel, der schon öfter in seinem Namen handelte? Oder lieber ein ganzes Team aller Erzengel zusammen? Nein, Gott entscheidet sich für „den Menschen Christus Jesus” (1. Timotheus 2,5). Nicht ein ganzes Team, nicht einen Erzengel, sondern einen Menschen!

Ein einzigartiger Mittler

Jesus Christus wurde von Gott zum Mittler bestimmt. Nur er konnte diese Rolle erfüllen. Er ist selbst Gott – Gott der Sohn. Um das Jahr 0 wurde er außerdem Mensch. Das war notwendig, denn in dieser Eigenschaft konnte er die Strafe für die Sünden der Menschheit auf sich nehmen. „Er hat sich als Lösegeld für alle gegeben“ (1. Timotheus 2,6). Seine Gottheit befähigte ihn, diese Last auch tatsächlich zu tragen und vollkommen gerecht zu leben.

Darüber hinaus war „der Mensch Christus Jesus“ in einzigartiger Weise in der Lage, uns Menschen Gott näher zu bringen. Schließlich kannte er ihn durch und durch – er war eins mit Gott dem Vater. Deshalb konnte er sagen: „Ich rede, was ich bei dem Vater gesehen habe.“ (Johannes 8,38) Und seine Jünger bezeugten: „Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß  ist, der hat ihn uns kundgemacht.“ (Johannes 11,8)

Gottes Initiative

Die Initiative für Jesus Christus als Mittler ging von Gott aus. Die Menschen haben keine Vorschläge gemacht. Sie haben nicht um Vermittlung gebeten. Die Menschen haben sich immer ihre eigenen Götter geschaffen, zu denen sie freien Zugang hatten. Sie hatten kein Bedürfnis nach Vermittlung zum wahren Gott. Aber er selbst hat einen Mittler eingesetzt, um den Konflikt mit uns Menschen zu lösen. Er hatte dieses Bedürfnis. Und er machte den weitreichendsten Vorschlag: einen Menschen als Mittler. Einen Menschen, in dem Gott sich opferte – sich selbst völlig hingab für Menschen, die nicht nach ihm fragten. Aber er fragte nach uns und erniedrigte sich selbst und gab sich dem Tod hin, um Versöhnung zu ermöglichen. Was für eine unvorstellbare Liebe hat er damit gezeigt!

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Jesus ist der Mittler zwischen Gott und den Menschen

Es gibt eine Kluft zwischen Gott und Mensch

Wenn zwei Parteien weit auseinander stehen, ist manchmal ein Mittler erforderlich, jemand, der die Distanz überbrücken kann. Das gilt zwischen Menschen untereinander und das gilt auch zwischen Menschen und Gott. Gott ist zu hoch für Menschen. In der Bibel steht sogar, dass man nicht überleben kann, wenn man Gott sieht ( 2. Mose 33,20). Um die Distanz zu überbrücken, ist ein Mittler erforderlich. Das galt bereits im Alten Testament für die Beziehung zwischen Gott und seinem besonderen Volk Israel. Moses war der Mittler zwischen Gott und seinem Volk (siehe beispielsweise 2. Mose 20,18-22 und Apostelgeschichte 7,37-38). Aber auch Moses selbst brauchte manchmal Vermittlung. Er erhielt die Thora aus den Händen von Engeln (Galater 3:19). Es waren also mehrere Mittler notwendig, um die unermessliche Kluft zwischen Gott und den Menschen zu überbrücken.

Die Kluft wurde immer größer

Schon zu Beginn des Weges Gottes mit seinem Volk, als Israel gerade erst berufen worden war, war Vermittlung notwendig. Darauf folgte eine lange Geschichte des Ungehorsams. Immer wieder musste der Herr Gott feststellen: „Ihr habt nicht auf mich gehört …“ Infolgedessen wurde die Kluft zwischen Gott und seinem Volk nur noch größer: „…..eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, dass er euch nicht hört.“ (Jesaja 59,2) Wie sollte das jemals wieder gut werden? Wenn schon am Anfang zwei Mittler nötig waren, was musste dann jetzt geschehen? Wer konnte jemals die Kluft überbrücken?

Darüber hinaus gibt es neben dem Volk Israel noch unzählige andere Völker. Auch diese haben sich alle von Gott entfernt. Suche doch einmal einen Mittler dafür … Es wird mindestens ein ganzes Team von Mittlern nötig sein, um diesen Konflikt zu überwinden.

Wer kann vermitteln?

Damit ein Vermittlungsversuch Aussicht auf Erfolg hat, muss der Mittler über den Parteien stehen. Er darf sich nicht von vornherein für eine Seite entscheiden. Sonst würde höchstens der Wille der stärkeren Partei der anderen aufgezwungen. Deshalb müssen sich beide Parteien über den Mittler einig sein. Wer kann als unabhängiger Mittler im Konflikt zwischen Gott und den Menschen auftreten? Gott ist die fordernde Partei – also muss es auf jeden Fall jemand sein, dem er diese Aufgabe anvertraut. Und dann macht Gott einen Vorschlag. Wählt er jemanden zwischen Gott und den Menschen? Einen der Erzengel, wie Gabriel, der schon öfter in seinem Namen handelte? Oder lieber ein ganzes Team aller Erzengel zusammen? Nein, Gott entscheidet sich für „den Menschen Christus Jesus” (1. Timotheus 2,5). Nicht ein ganzes Team, nicht einen Erzengel, sondern einen Menschen!

Ein einzigartiger Mittler

Jesus Christus wurde von Gott zum Mittler bestimmt. Nur er konnte diese Rolle erfüllen. Er ist selbst Gott – Gott der Sohn. Um das Jahr 0 wurde er außerdem Mensch. Das war notwendig, denn in dieser Eigenschaft konnte er die Strafe für die Sünden der Menschheit auf sich nehmen. „Er hat sich als Lösegeld für alle gegeben“ (1. Timotheus 2,6). Seine Gottheit befähigte ihn, diese Last auch tatsächlich zu tragen und vollkommen gerecht zu leben.

Darüber hinaus war „der Mensch Christus Jesus“ in einzigartiger Weise in der Lage, uns Menschen Gott näher zu bringen. Schließlich kannte er ihn durch und durch – er war eins mit Gott dem Vater. Deshalb konnte er sagen: „Ich rede, was ich bei dem Vater gesehen habe.“ (Johannes 8,38) Und seine Jünger bezeugten: „Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß  ist, der hat ihn uns kundgemacht.“ (Johannes 11,8)

Gottes Initiative

Die Initiative für Jesus Christus als Mittler ging von Gott aus. Die Menschen haben keine Vorschläge gemacht. Sie haben nicht um Vermittlung gebeten. Die Menschen haben sich immer ihre eigenen Götter geschaffen, zu denen sie freien Zugang hatten. Sie hatten kein Bedürfnis nach Vermittlung zum wahren Gott. Aber er selbst hat einen Mittler eingesetzt, um den Konflikt mit uns Menschen zu lösen. Er hatte dieses Bedürfnis. Und er machte den weitreichendsten Vorschlag: einen Menschen als Mittler. Einen Menschen, in dem Gott sich opferte – sich selbst völlig hingab für Menschen, die nicht nach ihm fragten. Aber er fragte nach uns und erniedrigte sich selbst und gab sich dem Tod hin, um Versöhnung zu ermöglichen. Was für eine unvorstellbare Liebe hat er damit gezeigt!

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