Das Buch Matthäus

Das Buch Matthäus ist ein Evangelium, das heißt, es ist ein Bericht über das Leben und die Lehren Jesu. Matthäus schrieb wahrscheinlich für jüdische Leser, da er viele Bezüge zum Alten Testament herstellt. Die Juden erwarteten, dass Gott den Messias, den Gesalbten, senden würde, auf den sich viele alttestamentliche Prophezeiungen und Verheißungen beziehen. Matthäus behauptet, dass Jesus dieser Messias ist, dass er das Reich Gottes auf die Erde gebracht hat und dass er die endgültige Erfüllung von Gottes Verheißung des wahren Friedens und der Freiheit für Juden und Nichtjuden ist.

Jesus ist der Messias, aber er wird abgelehnt

Zu Beginn des Buches wird der Stammbaum Jesu beschrieben, aus dem hervorgeht, dass Jesus aus der königlichen Linie Davids stammt und in Bethlehem geboren wurde. Er wurde in einer menschlichen Familie geboren, aber das Evangelium betont, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist. Er wurde vom Heiligen Geist gezeugt (Matthäus 1,20). Matthäus berichtet, wie Jesus getauft wurde, als er etwa 30 Jahre alt war, und dann vom Teufel versucht wurde. Aber er widerstand der Versuchung. Danach begann Jesus zu lehren und zu predigen und zwar in ganz Israel.

Viele Juden schwankten zwischen dem Glauben, dass Jesus ihr Messias sei und der Ablehnung, weil seine Lehre manchmal schwer zu ertragen war. Die religiösen Führer lehnten Jesus von Anfang an ab und am Ende des Buches, in dem Matthäus von der Verhaftung, dem Prozess und der Kreuzigung Jesu berichtet, sehen wir ihren offensichtlichen Hass und ihre Ablehnung von Jesus als ihrem Messias.

Jesus lehrt über das Himmelreich

Im Matthäusevangelium liegt der Schwerpunkt auf dem Himmelreich. Matthäus berichtet über viele Lehren Jesu zu diesem Thema, die teilweise in Form von Gleichnissen erzählt werden. Außerdem schreibt Matthäus von Wundern, die Jesus getan hat. Jesus heilt verschiedene Arten von Krankheiten und treibt Dämonen aus. Er setzt die Naturgesetze außer Kraft, indem er auf dem Wasser geht und Tausende von Menschen mit ein paar Broten und Fischen speist (siehe Matthäus 14,13-21; 25,32-39). Diese Wunder zeigen seine Macht und Autorität, aber sie geben auch einen Einblick in das Reich Gottes. In Kapitel 10 sendet Jesus seine Jünger aus, um ähnliche Wunder zu tun und genau diese Botschaft zu verkünden: „Gottes himmlisches Reich ist nahe.“

Jesus wird gekreuzigt und besiegt den Tod

Im letzten Teil des Matthäusevangeliums lesen wir wie Jesus seine Verhaftung, sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung voraussagt. Für die Jünger ist das schwer zu verstehen, denn sie waren der Meinung, dass der Messias nicht sterben würde. Die letzte Woche Jesu wird ausführlicher geschildert, beginnend mit seinem triumphalen Einzug in Jerusalem, bei dem er als König der Juden dargestellt wird. Dann lesen wir, wie Jesus das Passahmahl mit seinen Jüngern teilte und wie sie zu einem Ort namens Gethsemane gingen. Dort wurde Jesus von einem seiner eigenen Jünger verraten, dann verhaftet und von den jüdischen Führern angeklagt, die keine Beweise für seine Verurteilung finden konnten.

Die Geschichte erreicht ihren Höhepunkt, als der Hohepriester Jesus bittet: „Ich nehme dich vor dem lebendigen Gott unter Eid: Sag uns, bist du der Christus, der von Gott erwählte Retter? Bist du der Sohn Gottes?“ „Ja, du sagst es“, antwortet Jesus, “und ich versichere euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn an der rechten Seite des allmächtigen Gottes sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“ (Matthäus 26,63-64). Diese Äußerung wird als Gotteslästerung betrachtet und die religiösen Führer verurteilen Jesus zum Tode. Sie lassen ihn zum römischen Beamten Pilatus bringen, der den Befehl zur Kreuzigung Jesu erteilt. Jesus stirbt und wird begraben, aber am dritten Tag steht er von den Toten auf, wie er prophezeit hatte. Damit hat er bewiesen, dass er wirklich Macht über die Sünde, den Tod und den Teufel hat. Die Jünger glauben das schließlich auch und Jesus gibt ihnen den Auftrag hinauszugehen um die gute Nachricht zu verkünden, wer Jesus wirklich ist. Sie sollten alle lehren, Jesus zu gehorchen und in der Kraft des Heiligen Geistes als Bürger des Himmelreichs zu leben.

Lektionen für uns

Die Hauptaussage des Matthäus-Evangeliums ist, dass Jesus von Nazareth der lang erwartete Messias ist. Er hat das Reich Gottes auf die Erde gebracht und allen, die an ihn glauben, den Weg zu wahrem Frieden und zur Freiheit geöffnet.

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Das Buch Matthäus

Das Buch Matthäus ist ein Evangelium, das heißt, es ist ein Bericht über das Leben und die Lehren Jesu. Matthäus schrieb wahrscheinlich für jüdische Leser, da er viele Bezüge zum Alten Testament herstellt. Die Juden erwarteten, dass Gott den Messias, den Gesalbten, senden würde, auf den sich viele alttestamentliche Prophezeiungen und Verheißungen beziehen. Matthäus behauptet, dass Jesus dieser Messias ist, dass er das Reich Gottes auf die Erde gebracht hat und dass er die endgültige Erfüllung von Gottes Verheißung des wahren Friedens und der Freiheit für Juden und Nichtjuden ist.

Jesus ist der Messias, aber er wird abgelehnt

Zu Beginn des Buches wird der Stammbaum Jesu beschrieben, aus dem hervorgeht, dass Jesus aus der königlichen Linie Davids stammt und in Bethlehem geboren wurde. Er wurde in einer menschlichen Familie geboren, aber das Evangelium betont, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist. Er wurde vom Heiligen Geist gezeugt (Matthäus 1,20). Matthäus berichtet, wie Jesus getauft wurde, als er etwa 30 Jahre alt war, und dann vom Teufel versucht wurde. Aber er widerstand der Versuchung. Danach begann Jesus zu lehren und zu predigen und zwar in ganz Israel.

Viele Juden schwankten zwischen dem Glauben, dass Jesus ihr Messias sei und der Ablehnung, weil seine Lehre manchmal schwer zu ertragen war. Die religiösen Führer lehnten Jesus von Anfang an ab und am Ende des Buches, in dem Matthäus von der Verhaftung, dem Prozess und der Kreuzigung Jesu berichtet, sehen wir ihren offensichtlichen Hass und ihre Ablehnung von Jesus als ihrem Messias.

Jesus lehrt über das Himmelreich

Im Matthäusevangelium liegt der Schwerpunkt auf dem Himmelreich. Matthäus berichtet über viele Lehren Jesu zu diesem Thema, die teilweise in Form von Gleichnissen erzählt werden. Außerdem schreibt Matthäus von Wundern, die Jesus getan hat. Jesus heilt verschiedene Arten von Krankheiten und treibt Dämonen aus. Er setzt die Naturgesetze außer Kraft, indem er auf dem Wasser geht und Tausende von Menschen mit ein paar Broten und Fischen speist (siehe Matthäus 14,13-21; 25,32-39). Diese Wunder zeigen seine Macht und Autorität, aber sie geben auch einen Einblick in das Reich Gottes. In Kapitel 10 sendet Jesus seine Jünger aus, um ähnliche Wunder zu tun und genau diese Botschaft zu verkünden: „Gottes himmlisches Reich ist nahe.“

Jesus wird gekreuzigt und besiegt den Tod

Im letzten Teil des Matthäusevangeliums lesen wir wie Jesus seine Verhaftung, sein Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung voraussagt. Für die Jünger ist das schwer zu verstehen, denn sie waren der Meinung, dass der Messias nicht sterben würde. Die letzte Woche Jesu wird ausführlicher geschildert, beginnend mit seinem triumphalen Einzug in Jerusalem, bei dem er als König der Juden dargestellt wird. Dann lesen wir, wie Jesus das Passahmahl mit seinen Jüngern teilte und wie sie zu einem Ort namens Gethsemane gingen. Dort wurde Jesus von einem seiner eigenen Jünger verraten, dann verhaftet und von den jüdischen Führern angeklagt, die keine Beweise für seine Verurteilung finden konnten.

Die Geschichte erreicht ihren Höhepunkt, als der Hohepriester Jesus bittet: „Ich nehme dich vor dem lebendigen Gott unter Eid: Sag uns, bist du der Christus, der von Gott erwählte Retter? Bist du der Sohn Gottes?“ „Ja, du sagst es“, antwortet Jesus, “und ich versichere euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn an der rechten Seite des allmächtigen Gottes sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“ (Matthäus 26,63-64). Diese Äußerung wird als Gotteslästerung betrachtet und die religiösen Führer verurteilen Jesus zum Tode. Sie lassen ihn zum römischen Beamten Pilatus bringen, der den Befehl zur Kreuzigung Jesu erteilt. Jesus stirbt und wird begraben, aber am dritten Tag steht er von den Toten auf, wie er prophezeit hatte. Damit hat er bewiesen, dass er wirklich Macht über die Sünde, den Tod und den Teufel hat. Die Jünger glauben das schließlich auch und Jesus gibt ihnen den Auftrag hinauszugehen um die gute Nachricht zu verkünden, wer Jesus wirklich ist. Sie sollten alle lehren, Jesus zu gehorchen und in der Kraft des Heiligen Geistes als Bürger des Himmelreichs zu leben.

Lektionen für uns

Die Hauptaussage des Matthäus-Evangeliums ist, dass Jesus von Nazareth der lang erwartete Messias ist. Er hat das Reich Gottes auf die Erde gebracht und allen, die an ihn glauben, den Weg zu wahrem Frieden und zur Freiheit geöffnet.

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